Neuer Versteigerungsort – ausgezeichnete Qualität mit guten Preisen

Es war für die Beschicker der Frühjahrsversteigerung für Schafe und Ziegen eine gute Entscheidung, die Versteigerung ins Vermarktungszentrum Maishofen zu verlegen. Eine ausgezeichnete Infrastruktur und die gute Zusammenarbeit mit dem RZV Maishofen trugen zu einem gelungenen Veranstaltungsauftakt bei.

Es ist den Zuchtverantwortlichen und der Kommissionen hoch anzurechnen, sehr streng und qualitätsbezogen zu entscheiden und so indirekt die angebotene Qualität entsprechend abzusichern.

Spitzenqualitäten erzielten hervorragende Zuschlagspreise. Durch die zahlreich vorhandenen Käufer gab es insgesamt gute Durchschnittspreise. Gute Durchschnittspreise sind der Erfolg einer Absatzveranstaltung – absolute Spitzenpreise das Salz in der Suppe über die, die Züchter reden.

Den absoluten Spitzenpreis erzielte die von Kirchner Josef, Mühlbach gezogene Jungkilber, die von der Kommission als Jahrgangsbeste ausgezeichnet wurde. Ersteigert wurde das, mit sehr viel Adel ausgezeichnete Tier um € 3.060 von Weber Werner, Oberperfuss Tirol.

Bei den Widdern der Rasse Tiroler Bergschafe erzielte der sehr rahmige Jungwidder von Hartl Martin jun, Saalfelden mit € 2.120 den besten Zuschlagspreis. Käufer: Steiner Fabio, Prägraten Osttirol.

Bei den Braunen Bergschafen erzielte der von Gruber Gottfried, Bad Hofgastein angebotene Jungwidder mit € 460 den besten Preis. Käufer: Vierthalter Anton, Filzmoos.

Fertige Widder der Rasse Alpines Steinschaf sind derzeit Mangelware. Der von der Landwirtschaftsschule Bruck, Piffgut aufgetriebene Widder konnte von Ammerer Leonhard, Saalfelden um € 700 ersteigert werden.

Sehr positiv hervorzuheben ist, dass erstmals auch Ziegen auf der Frühjahrsversteigerung angeboten wurden.

Eine gute Nachfrage nach Tieren der Rasse Tauernschecken und Pinzgauer Ziegen schlug sich im Spitzenpreisen der Tauernschecken-Ziege mit Kitz von Esterbauer Hermann, St. Veit nieder. Das gute Zuchttier mit einem hervorragenden Kitz wurde um € 1.580 von Huttegger Albert, Großarl ersteigert.

 

Text: DI Franz Horn
Fotos: Manfred Schartner