Licht und Schatten bei der Frühjahrsversteigerung

Am Samstag, den 24. März 2018 fand in Maishofen die Frühjahrsversteigerung für Schafe und Ziegen statt. Vor allem auf der weilblichen Seite fehlte zum Teil die Käuferschicht um entsprechende Preise zu erzielen. Aufgrund der Futterknappheit meldete mancher Betrieb insgesamt mehr Tiere zur Versteigerung an und auf der Gegenseite wurde weniger eingekauft.

Das teuerste weibliche Tiroler Bergschaf mit der LNr. AT 410.698.860 wurde um € 750 von Klaushofer Anton und Marietta, Bad Hofgastein verkauft. Käufer ist Weber Werner aus Oberperfuss.

Bei den Alpinen Steinschafen erzielte die LNr. AT 411.474.960 den Tageshöchtpreis von € 620. Verkäufer Kinberger Mathias, Zell am See, Käufer Eder Sebastian, Flaurling.

Bei den Braunen Bergschafen wurde die LNr. AT 351.769.860 von der Zuchtgemeinschaft Ellmauer Maria, Egger Simon, Taxenbach um 320 € an Haselberger Michaela, Westendorf verkauft.

Das Jura Schaf AT 608.160.440 von Hettegger Markus, Großarl, ging um € 440 an Preßlaber Peter aus Matrei.

Bei den Tiroler Steinschafen erzielte das von Fankhauser Josef, Thumersbach aufgetriebene Schaf mit der LNr. AT 645.659.330 um € 250 den Höchstpreis. Käufer Rohrmoser Rupert, Goldegg.

Etwas zügiger verlief die Versteigerung bei den Tiroler Bergschafwiddern. So ergab sich ein Durchschnittspreis von € 550 der verkauften Widder.

Der Widder mit der LNr. AT 249.100.360 von Kirchner Josef, Mühlbach wechselte um € 980 zu Harlander Georg, St. Johann.

Zweitteuerster Widder der Versteigerung war die Nummer AT 249.053.660 mit € 840. Verkäufer Hinterberger Franz und Helmut, Unternberg. Käufer Hacksteiner Josef, Goldegg.

Bei den Braunen Bergschaf Widdern erzielte der von Pletzenauer Martin aufgetrieben Widder AT 984.282.630 den Preis von € 600. Käufer Poindl Sebastian, Golling.

Die drei aufgetriebenen Alpinen Steinschafwidder wurden um jeweils € 160 versteigert.

Bei den Jura Widdern, Suffolk Widdern und Texel Widdern konnten leider keine der guten Qualität entsprechenden Preise erzielt werden.

Auch im Ziegenbereich fehlten auf dieser Versteigerung etwas die Käufer.

Den Tageshöchstpreis bei den Tauernschecken erzielte die von Scharler Eva, Mittersill aufgetriebene Ziege mit der LNr. AT 188.455.840 mit € 1.500 was gleichzeitig auch der Spitzenpreis dieser Versteigerung war. Käufer ist Hadlich David aus Rauris.

Um € 1.400 wurde die Ziege AT 193.306.740 von der Zuchtgemeinschaft Aschaber, Aschaber, Kendlbacher, Taxenbach an Reiter Wilhem und Walburga, Anras verkauft.

Bei den Pinzgauer Ziegen verkaufte Schwab Matthias und Simone aus Fusch die Ziege AT 432.805.940 um € 420 an Mayrhofer Martin, Leogang.

Die Pfauenziege von Berger Josef, Saalbach wurde um € 160 an Preßlaber Florian verkauft.

Text: DI Bernhard Rinnhofer
Fotos: Manfred Schartner