Frühjahrsversteigerung - Selektives Kaufverhalten

Am 23.03.2019 fand bereits zum 109. Mal eine Versteigerung der Zuchtschafe und Zuchtziegen in Maishofen statt. In diesem Jahr wurde im Zuge der Veranstaltung auch die österreichweite Juraversteigerung abgehalten. Neben Zuchtbetrieben aus Salzburg meldeten auch Betriebe aus Tirol, Kärnten, Oberösterreich und Steiermark insgesamt 154 Schafe und 18 Ziegen zur Absatzveranstaltung an.

In gewohnt fachkundiger Arbeit wurden die Tiere von den einzelnen Kommissionen selektiert und in die Versteigerungsklassen eingeteilt.

Pünktlich um 11.30 Uhr wurde die Versteigerung mit der Präsentation der Jahrgangsbesten der Rassen Jura, Tiroler Bergschaf und Braunes Bergschaf in der Halle eröffnet. Die Veranstaltung war gut besucht, jedoch fehlten etwas die Kaufinteressenten. Dies spiegelte sich auch im verhaltenen Versteigerungsablauf wider.

Am zügigsten verlief die Versteigerung bei der österreichweiten Juraversteigerung. Das teuerste weibliche Tier mit der Lebensnummer AT 313.639.160 wechselte von Josef Gruber, Großarl zum Jurazuchtbetrieb Wagner, Willersdorf (OÖ). Josef Danner, Wildermieming (T) kaufte den teuersten Jurawidder mit der Lebensnummer AT 497.057.660 vom Jurazuchtbetrieb Wagner, Willersdorf (OÖ).

Bei der Rasse der Tiroler Bergschafe erzielten die Spitzentiere gute Preise, zugleich konnten einige Tiere leider nicht verkauft werden. Der Betrieb Josef Kirchner aus Mühlbach verkaufte das weibliche Tier, AT 249.139.960 zu Michael Leitner, Prägraten (T) und den Widder AT 249.153.760 zu Erik Bergmann nach Bad Hofgastein und erzielte damit jeweils den Tageshöchstpreis bei dieser Rasse.

Der Landwirtschaftsbetrieb Piffgut aus Bruck erzielte mit dem Schaf AT 706.202.660 den Tageshöchstpreis bei den weiblichen Alpinen Steinschafen. Dieses wurde von DI Adalbert Böker aus Ottensheim ersteigerte. Der teuerste Widder dieser Rasse AT 895.522.730 wechselte von Christoph und Gabriele Röck, Bad Hofgastein zu Reinhard Schonger nach Heiterwang. (T)

Die Jahrgangsbeste der Braunen Bergschafe erreichte den höchsten Zuschlagspreis dieser Rasse. Erik Bergmann, Bad Hofgastein ersteigerte die Katalognummer 144 mit der Lebensnummer AT 845.119.960 von Maria Ellmauer Simon Egger ZG aus Taxenbach. Rupert Rieser jun., Bad Hofgastein kaufte den Widder AT 988.738.840 von Bernhard Gruber ebenfalls aus Bad Hofgastein.

Der Betrieb Riedlsperger aus Taxenbach (Anna und Anton) verkaufte seine beiden Tiroler Steinschafe zu Matthias und Simone Schwab, Fusch. Die Zuchtgemeinschaft Florian Kraft und Josef Winkler aus Kuchl verkaufte seine zwei Suffolk Widder zu Johann Herzog, Maria Alm und Hannes Weichbold, Trautenfels. (Stmk.)

Im Ziegenbereich wurden sehr wenige Tiere zur Versteigerung aufgetrieben, zudem fehlten auch hier die Käufer. Den Tageshöchstpreis bei den weiblichen Tauernschecken erzielte die Ziege mit der Lebensnummer AT 972.952.440 von Johann Unterladstätter jun. aus Gallzein. Christian Dick aus Riedau kaufte diese Ziege mit einem Kitz bei Fuß. Der teuerste Tauernschecken Bock AT 332.630.430 wechselte von Markus Klocker, Fügenberg zu Johann Lanschützer nach St. Magarethen. Reinhard Hollaus aus Zell am See ersteigerte die Pinzgauer Ziege AT 418.269.660 von Thomas Öschlberger aus Seekirchen.

Die Fachausschüsse und Verantwortlichen des Verbandes arbeiten ständig an einer Weiterentwicklung der Versteigerung, damit das Kaufinteresse noch weiter ausgebaut wird.