Rekordauftrieb bei Spitzenpreisen

Am Samstag, den 21. Oktober 2017 wurde Maishofen wieder zum Treffpunkt der Salzburger Schaf- und Ziegenzüchter und darüber hinaus. Die über 300 versteigerten Tiere sprengten beinahe den Rahmen. Mehr als 200 ausgegebene Winker zeigen von einem ansprechenden Kaufinteresse.

Mit dem höchsten Zuschlagspreis der Rasse Tiroler Bergschaf von € 4.020 wechselte der von Erich Gschwandtner, Pfarrwerfen gezogene Jungwidder AT 106.355.860 zu Gerold Bacher, Fulpmes in Tirol. Ein weiterer Widder AT 106.374.260 wechselte um € 2.420 von Gschwandtner Josef und Monika, Pfarrwerfen zu Markus Permoser in Telfes.

Das heuer erstmals breite Angebot an Alpinen Steinschafwidder fand guten Anklang. Der von Rupert Rohrmoser, Großarl gezüchtete Widder mit der Lebensnummer AT 412.730260 wechselte um € 780 zu Jakob Schwabl in Saalbach.

Bei den Braunen Bergschaf-Widdern erzielte die Stnr. 37 AT 874.702.340 von Daniel Kronreif, Pfarrwerfen mit € 400 den höchsten Zuschlagspreis. Käufer: Johannes und Marlene Innerhofer, Saalfelden.

Johann und Roswitha Langreiter, Rauris versteigerten um € 1.580 einen Walliser Schwarznasenwidder (AT 363.435.540). Der neue Besitzer ist Petra Pfaffenlehner aus Texing in Niederösterreich.

Obwohl eine positive Fleischleistungsprüfung mit einer hervorragenden Bemuskelung ein Garant für eine wirtschaftliche Lämmerproduktion sind, war das Käuferverhalten eher verhalten. Mit einem Zuschlagspreis von € 520 wechselte der von Peter Riffelsberger, Salzburg gezogene Suffolk-Widder AT 364.786.340 zu Johanna Laireiter, Dorfgastein. Der Texelwidder AT 169.041.260 gezüchtet von Georg Wartbichler, Maishofen wurde um € 320 an Andreas Schöngassner, Rauris verkauft.

Bei den Jura Widdern wurde die Lebensnummer AT 583.216.640 um € 420 von Gruber Josef, Großarl an Franz Krahbichler, Neukirchen verkauft.

Im weiblichen Bereich der Tiroler Bergschafe gab es ein sehr selektives Kaufverhalten. Dennoch gab es mit € 274 einen ansprechenden Durchschnittspreis.

Den Spitzenpreis erzielte die von Peter Fleiss, Goldegg gezüchtete Jungkilber AT 415.004.860. Dieses hervorragende körperbetonte Jungschaf wurde von der Kommission als Jahrgangsbeste ausgezeichnet und um € 1.500 von Josef Gahr, Fritzens in Tirol ersteigert.

Bei den Alpinen Steinschafen wurde die Lebensnummer AT 106.752.960 und AT 106.753.160 von Mathias Kinberger, Zell am See um jeweils € 500 an Sebastian Eder, Flaurling verkauft.

Das Braune Bergschaf AT 384.864.460 gezüchtet von der Zuchtgemeinschaft Grießebner Kronreif, Trautenfels, wechselte um € 340 zu Peter Preßlaber, Matrei.

Im Ziegenbereich gab es mit 157 in den Ring vorgeführten Tieren einen neuen Versteigerungsrekord. Das rege Käuferinteresse führte sowohl im Bereich der Pinzgauer Ziegen als auch der Tauernschecken zu hervorragenden Preisen.

Die Pinzgauer Ziege AT 836.566.840 von Hermann Gruber, Uttendorf wechselte um € 1.360 zu Wolfgang Gensbichler, Hinterglemm.

Im Bereich der Tauernschecken ist der Bann weiterhin ungebrochen. Insgesamt gab es 22 Tauernschecken mit einem Zuschlagpreis über € 1000 was einen Durchschnittspreis bei 68 verkauften Ziegen von € 718 ergab. Den absoluten Spitzenpreis erzielte die Stnr. 267 AT 767.139.230 ein hervorragendes Kitz aus dem Stall von Rudolf Ziegler, Taiskirchen mit dem unglaublichen Zuschlagspreis von € 2.500, Käufer: Seber Zuchtgemeinschaft, Mittersill. Eine weitere Ziege AT 172.945.260 von Angela Schmidbauer, Frankenburg wechselte um € 2.240 zum Betrieb Benjamin Presslauer, Hermagor.

So war die 106. Schaf- und Ziegenversteigerung wieder zu einem gelungenen Züchtertreffpunkt. Wir wünschen allen Käufern und Verkäufern weiterhin viel Züchterglück.

 
Text: DI Bernhard Rinnhofer
Fotos: Christian Huttegger