12. Steirischen Almlammfest

Festtagsstimmung beim 12. Steirischen Almlammfest

Über 4.000 Gäste genossen wieder ein buntes Rahmenprogramm 

Ein Familienfest für Einheimische und Gäste mit vielen Höhepunkten: Rund 4.000 Gäste verbrachten am Sonntag, dem 28. Juli, einen erlebnisreichen Tag beim 12. Steirischen Almlammfest und waren begeistert, als Schäfer Franz Secklehner mit seinem Hütehund und seiner Schafherde am Festgelände eintraf.

Bei freiem Eintritt startete das Programm bereits am frühen Vormittag mit einem Gottesdienst, dem sich die offizielle Eröffnung des 12. Steirischen Almlammfestes anschloss. Danach spielte die Marktmusikkapelle Haus im Ennstal zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Gegen Mittag trieb Schäfer Franz Secklener gemeinsam mit seinem Hütehund rund 600 Schafe direkt zum Festgelände. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Schoffeichtkoglposcha“ aus Wörschach. 

Der Höhepunkt: Die rund 4.000 Gäste – es waren auch viele Sommertouristen mit dabei – waren begeistert als Schäfer Franz mit seinem Hütehund „Jim“ und seiner 600 Stück großen Schaf-Herde von den Höhen des Hauser Kaibling über den Zielhang der FIS-Abfahrt talwärts zog. Schäfer Franz hütet bereits den dritten Sommer rund 800 Schafe und Lämmer hoch oben auf dem Hauser Kaibling. Dort pflegen und beweiden die „Paarhufer“ von Juni bis September die Almen und Skipisten und helfen mit, dass diese nicht verwildern.

Das große Oldtimer-Traktoren-Treffen, organisiert von den „Alt-Steyr-Freunden“, sorgte mit zahlreichen nostalgischen Schmuckstücken für viel Freude bei den großen und kleinen Traktorfans.

Um 14 Uhr fand das Hauser Kaibling Schaf-Rennen statt. Dabei starteten 20 Schafe in fünf Gruppen in einem eigenen, 80 Meter langen, Parcours. Besucher konnten bereits im Vorfeld auf das Sieger-Schaf setzen und wertvolle Preise gewinnen - die Erlöse der Wetteinsätze wurden für einen guten Zweck gespendet.

Zu Mittag wurden die Köstlichkeiten rund um das Ennstal-Lamm präsentiert. Ebenso konnten die Besucher des Almlammfestes den ganzen Tag über kulinarische Schmankerl der Ennstaler Bäuerinnen genießen. Die Landjugend präsentierte steirische Weine und verschiedenste Fruchtsäfte. Dazu boten verschiedenste Aussteller ihre Erzeugnisse rund ums Schaf an.

Über ein besonderes Kinder-Programm rund um Ponyreiten, Schminken, Basteln, einer Hüpfburg und vieles mehr durften sich die kleinsten Besucher des Almlammfestes erfreuen.

Am Nachmittag fanden zudem die Siegerehrung des Schaf-Rennens sowie eine Verlosung mit tollen Preisen statt. So gab es zum Beispiel eine Kinder-Saisonskikarte, eine Sommercard, Skier uvm. zu gewinnen.

Schaferlebnisse auf dem Hauser Kaibling

Neu: Diesen Sommer sind, neben der täglich geöffneten Tauern-Seilbahn im Ort, auch die 8er-Gondelbahn und die 4er-Sesselbahn Quattralpina jeden Sonntag, Montag, Mittwoch und Donnerstag in Betrieb (inkludiert in der Schladming-Dachstein Sommercard). Viele neue Attraktionen erwartet die Gäste am Berg: Schafsinn-Rundweg, Kinder-Erlebnisweg, Schaf-Streichelstelle, E-Trial Park, Disc Golf Parcours, Kinderspielplätze uvm.

Das Projekt: Schafherde pflegt Skipisten

„Das Almlammprojekt wurde im Jahr 2008 ursprünglich als EU-LEADER-Projekt gestartet und konnte sich ausgezeichnet entwickeln. Es vernetzt die Interessen von Kooperationspartnern aus verschiedenen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Im Fokus steht ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen – das Ennstal Lamm. Gleichzeitig wird die Almlandschaft ökologisch gepflegt, die Artenvielfalt erhalten und ein Zuwachsen verhindert", erklärt Walter Schmiedhofer, Obmann der Genuss Region Ennstal Lamm.  Auch in puncto Pistenpflege leisten die Schafe Großartiges: Die Pistenflächen werden natürlich gedüngt und durch die Bewegung der Herde befestigt. Das verhindert Erosion, erspart den Einsatz schwerer Maschinen und schont die Umwelt.

Bevor die Schafe ihre Sommerfrische antreten dürfen, werden sie gewogen, registriert und einem strikten Gesundheitscheck unterzogen. Die rund 800 Schafe fressen während einer Weideperiode 1 Million Kilo wertvolles Gras, schmackhafte Almkräuter und Blätter von Sträuchern am Hauser Kaibling. Dementsprechend ist die Rückdüngung, die die Pistenflächen sorgfältig re-neutralisiert und durch die ständige Bewegung der Herde befestigt. Vorrangiges Ziel dieses Projektes ist es, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen, die Almen und Pisten mit Schafen ökologisch zu „pflegen“, so offen zu halten und die enorme Artenvielfalt auf der Alm zu erhalten, dies auch touristisch zu nutzen und nicht zu Letzt soll dieser Almauftrieb auch den Bauern einen Nutzen bringen.

 

70 Jahre Steirischer Schafzuchtverband - Jubiläumsfeier 8. März 2019

Am Freitag, den 8.3.2019 fanden sich über 100 Gäste im Landhotel Stegmüller in Gai zur großen 70-Jahr-Feier des Steirischen Schafzuchtverbandes ein! Obmann Bernhard Tasotti konnte eine Reihe von Ehrengästen begrüßen: Neben unserer Wollkönigin Freya-Maria waren Landesrat Johann Seitinger, Präsident Franz Titschenbacher, Bundesobmann Georg Höllbacher, die Ehrenobmänner Werner Borckenstein und Walter Schmiedhofer, Tierzuchtdirektor Dr. Horst Jauschnegg, LKR Kammerobmann Andreas Steinegger, Almwirtschaftsobmann Anton Hafellner und viele weitere Ehrengäste anwesend. Aber auch viele ehemalige Funktionäre oder Wegbegleiter unseres Verbandes wie z.B. DI Georg Zöhrer oder Hans Resch bzw. die ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Fruhmann oder DI Rüdiger Trog folgten unserer Einladung.

GF Siegfried Illmayer brachte einen Rückblick auf die letzten 70 Jahre und konnte so die sehr positive Entwicklung des Steirischen Schafzuchtverbandes darstellen. Landesrat Johann Seitinger ging in seiner Festansprache auf aktuelle Themen ein und verwies ganz klar darauf, wie wichtig die Leistungen der Schaf- und Ziegenbäuerinnen- und bauern sind – nicht nur in der Produktion von wertvollen Nahrungsmitteln sondern auch im Bereich der Kulturlandschaftspflege. Er kündigte an, die Branche auch weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Landesrat Johann Seitinger, der ja selbst viele Jahre sehr erfolgreicher Geschäftsführer des Steirischen Schafzuchtverbandes war, wurde die Ehrenurkunde für besondere Verdienste um die Steirische Schafwirtschaft verliehen.

Bei einem Fotorückblick auf die letzten Jahrzehnte bewies Landesrat Hans Seitinger ein sehr gutes Erinnerungsvermögen und konnte so viele Geschichten rund um die Aktivitäten des Steirischen Schafzuchtverbandes den Besuchern sehr amüsant vermitteln.

Mit Ennstal Lamm- sowie Weizer Schafkäsespezialitäten klang diese Veranstaltung – umrahmt von der Familienmusik Schneeberger aus Wald am Schoberpass – mit vielen Gesprächen von alten Zeiten in den späten Abendstunden aus.

11. Steirisches Almlammfest

Festtagsstimmung beim 11. Steirischen Almlammfest

Über 4.000 Gäste am Fuße des Hauser Kaibling

Ein Familienfest für Einheimische und Gäste mit vielen Höhepunkten: Über 4.000 Gäste verbrachten am Sonntag, dem 29. Juli, einen erlebnisreichen Tag beim 11. Steirischen Almlammfest und waren begeistert, als Schäfer Franz Secklener mit seinem Hütehund „Jim“ und der rund 400 Stück umfassenden Almlämmer-Herde am Festgelände eintraf.

Bild 3: V.l.n.r.: Obmann Region Schladming-Dachstein Helmut Schrempf, Bürgermeister Haus Gerhard Schütter, Präsident der Steirischen Landwirtschaftskammer Franz Titschenbacher, Obmann Steirischer Schaf- & Ziegenzuchtverband Bernhard Tasotti, Wollkönigin Freya Maria Zeiler, Kammerobmann Peter Kettner, ÖR Walter Schmiedhofer, Geschäftsführer Hauser Kaibling Seilbahnen Arthur Moser, Tourismusverbandsobmann Franz Felsner, Schäfer Franz Secklener. Bildnachweis: Fritz Baumann

Bei freiem Eintritt startete das Programm bereits am frühen Vormittag mit einem Auftakt der Marktmusik Heiligenkreuz am Waasen, dem sich die offizielle Eröffnung des Almlammfestes und die Krönung der 7. Steirischen Wollkönigin anschloss. Danach spielte die Marktmusik Heiligenkreuz am Waasen zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Gegen Mittag trieb Schäfer Franz Secklener gemeinsam mit seinem Hütehund „Jim“ die Schafherde direkt zum Festgelände. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Schoffeichtkoglposcha“ aus Wörschach.

Die Höhepunkte:

Schäfer Franz Secklener zog mit seiner Schafherde ins Festareal am Fuße des Hauser Kaibling ein. Alle Gäste erfreuten sich des schönen Anblickes, als Schäfer Franz mit seinem Hütehund „Jim“ und seiner großen Schafherde, viel Ruhe, Geduld und Liebe zu den Schafen ausstrahlend, von den Höhen des Hauser Kaibling über den Zielhang der FIS-Abfahrt talwärts zog. Die rund 4.000 Gäste – es waren auch viele Sommertouristen mit dabei – waren begeistert und strahlende Kinderaugen verfolgten das Spektakel. Schäfer Franz hütet bereits den zweiten Sommer rund 800 Schafe und Lämmer hoch oben auf dem Hauser Kaibling. Dort pflegen und beweiden die „Paarhufer“ von Juni bis September die Almen und Skipisten und helfen mit, dass diese nicht verwildern. Dazu Arthur Moser, Geschäftsführer vom Hauser Kaibling: „Die Schafe pflegen unsere Pisten ökologisch und bieten dem Sommer-Gast am Hauser Kaibling zudem ein besonderes Erlebnis“!

Doch nicht nur der Einzug des Schäfers, sondern auch die große Lindner-Traktorenausstellung mit den neuesten Lintrac-, Geotrac- und Unitrac-Modellen begeisterten die kleinen und großen Besucher. Unter dem Motto „bestaunen, probesitzen und sich professionell beraten lassen“ war die Lindner-Traktorenausstellung für alle Traktorfans das Programm-Highlight des Tages.

Erstmals Krönung beim 11. Steirischen Almlammfest: Die 18-jährige Freya Maria Zeiler aus Kleinsölk übernahm offiziell das Amt der Steirischen Wollkönigin und erfüllte sich damit einen persönlichen Traum: „Als siebente Steirische Wollkönigin hoffe ich, dass ich im Laufe der nächsten drei Jahre so viele Menschen wie möglich für die wertvollen Vierbeiner begeistern kann“ so die hübsche Sölknerin über Ihre neue Aufgabe. Die Verbundenheit zu den Tieren liegt nahe, wuchs die angehende Studentin der Agrarpädagogik doch auf einem Schaf- und Ziegenzuchtbetrieb in Kleinsölk auf. Ihr Engagement am elterlichen Betrieb sowie ihr mehrmaliges Auftreten als Jungzüchterin machten den Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverband auf die hübsche Sölknerin aufmerksam. Der Verband erwählte sie schließlich zur siebenten Steirischen Wollkönigin, die ihr Amt in den kommenden drei Jahren ausüben darf.

Um 14 Uhr fand dann das heuer zum zweiten Mal ausgetragene Hauser Kaibling Schaf-Rennen statt. Dabei starteten 20 Schafe in fünf Gruppen in einem eigenen, 80 Meter langen, Parcours. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizierten sich dann für das Finale. Besucher konnten bereits im Vorfeld auf das Sieger-Schaf setzen und wertvolle Preise gewinnen - die Erlöse der Wetteinsätze wurden für einen guten Zweck gespendet.

Über ein besonderes Programm rund um Ponyreiten, Schminken, Basteln, einer Hüpfburg und vieles mehr durften sich die kleinsten Besucher des Almlammfestes erfreuen.

Kulinarische Höhepunkte rund ums Ennstal-Lamm. Zu Mittag wurden die Köstlichkeiten rund um das Ennstal-Lamm präsentiert. Im Jänner 2013 wurde die Region als GENUSS-REGION ausgezeichnet. Ein Zeichen dafür, dass das angebotene „Ennstal Lamm“ höchste Qualität besitzt. Den ganzen Tag über konnten die Besucher des Almlammfestes Köstlichkeiten rund ums Lamm inkl. Lammfleischverkostung und regionale Spezialitäten der Ennstaler Bäuerinnen genießen. Die Landjugend präsentierte steirische Weine und verschiedenste Fruchtsäfte. Dazu boten verschiedenste Aussteller ihre Erzeugnisse rund ums Schaf an.

Am Nachmittag fanden zudem die Siegerehrung des Schaf-Rennens sowie eine Verlosung mit tollen Preisen statt. So gab es zum Beispiel eine Kinder-Saisonskikarte, eine Sommercard, einen Lindner-Kindertraktor, einen Gutschein für ein Almlamm und auch Skier sowie vieles mehr zu gewinnen.

Das Projekt: Schafherde pflegt Skipisten

„Das Almlammprojekt wurde im Jahr 2008 ursprünglich als EU-LEADER-Projekt gestartet und konnte sich ausgezeichnet entwickeln. Es vernetzt die Interessen von Kooperationspartnern aus verschiedenen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Im Fokus steht ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen – das Ennstal Lamm. Gleichzeitig wird die Almlandschaft ökologisch gepflegt, die Artenvielfalt erhalten und ein Zuwachsen verhindert", erklärt Walter Schmiedhofer, Obmann der Genuss Region Ennstal Lamm. Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn, betont: „In puncto Pistenpflege leisten die Schafe Großartiges: Die Pistenflächen werden natürlich gedüngt und durch die Bewegung der Herde befestigt. Das verhindert Erosion, erspart den Einsatz schwerer Maschinen und schont die Umwelt.“

Bevor die Schafe ihre Sommerfrische antreten dürfen, werden sie gewogen, registriert und einem strikten Gesundheitscheck unterzogen. Die rund 800 Schafe fressen während einer Weideperiode 1 Million Kilo wertvolles Gras, schmackhafte Almkräuter und Blätter von Sträuchern am Hauser Kaibling. Dementsprechend ist die Rückdüngung, die die Pistenflächen sorgfältig re-neutralisiert und durch die ständige Bewegung der Herde befestigt. Vorrangiges Ziel dieses Projektes ist es, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen, die Almen und Pisten mit Schafen ökologisch zu „pflegen“, so offen zu halten und die enorme Artenvielfalt auf der Alm zu erhalten, dies auch touristisch zu nutzen und nicht zu Letzt soll dieser Almauftrieb auch den Bauern einen Nutzen bringen.

Schaferlebnisse auf dem Hauser Kaibling

Schafe hautnah erleben können Gäste auf dem Hauser Kaibling in verschiedenen Varianten. Mit der Schladminger Tauern-Seilbahn (inkludiert im Angebot der Schladming-Dachstein Sommercard) gelangen Wanderer bis 14. Oktober direkt auf das Senderplateau in eine Seehöhe von 1.870 Metern. Unmittelbar neben der Bergstation beginnt der Schafsinn-Rundweg, der interessante Informationen rund um das Almlammprojekt und viele Abenteuer für die ganze Familie bietet. Die umliegenden Hütten sorgen für das leibliche Wohl – unter anderem mit regionalen Almlammprodukten.

10. Steirisches Almlammfest

Festtagsstimmung beim Jubiläums-Almlammfest - Rund 5.000 Gäste am Fuße des Hauser Kaibling

Ein Familienfest für Einheimische und Gäste mit vielen Höhepunkten: Rund 5.000 Gäste verbrachten am Sonntag, dem 30. Juli, einen erlebnisreichen Tag beim 10. Steirischen Almlammfest und waren begeistert, als Schäfer Franz Secklener mit seinem Hütehund „Fly“ und der 800 Stück umfassenden Almlämmer-Herde am Festgelände eintraf.

 

Foto hinten v.l.n.r.: Bürgermeister Gerhard Schütter, Raumberg-Gumpenstein HR Mag. Dr. Anton Hausleitner, Geschäftsführer des Steirischen Schaf- & Ziegenzuchtverbandes Siegfried Illmayer, Kammerobmann Peter Kettner, Tourismusverbandsobmann Franz Felsner;

Foto vorne v.l.n.r.: Präsident der Steirischen Landwirtschaftskammer Franz Titschenbacher, Schafmilchprinzessin Carina Schaffer, Wollkönigin Andrea Neuhold, Landesrat Johann Seitinger, Schäfer Franz Secklener, Schäfer-Praktikantin Margaretha Promok, ÖR Walter Schmiedhofer, Hauser Kaibling Geschäftsführer Arthur Moser;
Bildnachweis: Fritz Baumann

Bei freiem Eintritt startete das Jubiläums-Programm bereits am frühen Vormittag mit einem ökumenischen Wortgottesdienst, dem sich die offizielle Eröffnung des 10. Steirischen Almlammfestes anschloss. Danach spielte die Marktmusikkapelle Haus im Ennstal zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Gegen Mittag trieb Schäfer Franz Secklener gemeinsam mit seinem Hütehund „Fly“ die Schafherde direkt zum Festgelände. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Schoffeichtkoglposcha“ aus Wörschach.

Die Höhepunkte:

Schäfer Franz Secklener zog mit seiner Schafherde ins Festareal am Fuße des Hauser Kaibling ein. Alle Gäste erfreuten sich des schönen Anblickes, als Schäfer Franz mit seinem Hütehund „Fly“ und seiner großen Schafherde, viel Ruhe, Geduld und Liebe zu den Schafen ausstrahlend, von den Höhen des Hauser Kaibling über den Zielhang der FIS-Abfahrt talwärts zog. Die rund 5.000 Gäste – es waren auch viele Sommertouristen mit dabei – waren begeistert und strahlende Kinderaugen verfolgten das Spektakel. Schäfer Franz hütet mit Unterstützung seiner Praktikantin Margaretha Promok über 800 Schafe und Lämmer hoch oben auf dem Hauser Kaibling. Dort pflegen und beweiden die „Paarhufer“ von Juni bis September die Almen und Skipisten und helfen mit, dass diese nicht verwildern. Dazu Arthur Moser, Geschäftsführer vom Hauser Kaibling: „Die Schafe pflegen unsere Pisten ökologisch und bieten dem Sommer-Gast am Hauser Kaibling zudem ein besonderes Erlebnis“!

Doch nicht nur der Einzug des Schäfers, sondern auch die große Fendt-Traktorenausstellung inklusive dem stärksten Standardtraktor der Welt – Fendt 1000 Vario – begeisterten die kleinen und großen Besucher. Bestaunen, probesitzen und sich professionell beraten lassen konnten sich Gäste des Weiteren über den Fendt 800 Vario bestückt mit Schneekanonen, 700 Vario mit Hakenlift-Anhänger und Pistengerät, 500 Vario mit Snowliner, 300 Vario mit Mähwerk Front-Heck-Kombination und 200 Vario mit Frontmähwerk. Viele Maschinen wie Ladewagen, Mähtrack, Motormäher mit Mulche usw. rundeten die große Ausstellung ab. „Ob für den Transport oder das Verladen von Pistengeräten, Schneekanonen etc. – der Hauser Kaibling setzt auf Effizienz und Leistungsstärke in höchster technischer Qualität. Als stolzer Fendt 700 Vario Besitzer haben wir uns sehr gefreut die Fendt-Flotte beim Almlammfest präsentieren zu dürfen“ so Arthur Moser.

Um 15 Uhr fand dann das heuer erstmals ausgetragene Hauser Kaibling Schaf-Rennen statt. Dabei starteten 20 Schafe in fünf Gruppen in einem eigenen, 80 Meter langen, Parcours. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizierten sich dann für das Finale. Besucher konnten bereits im Vorfeld auf das Sieger-Schaf setzen und wertvolle Preise gewinnen - die Erlöse der Wetteinsätze wurden für einen guten Zweck gespendet.

Über ein besonderes Programm rund um Ponyreiten, Schminken, Basteln, einer Hüpfburg und vieles mehr durften sich die kleinsten Besucher des Almlammfestes erfreuen.

Kulinarische Höhepunkte rund ums Ennstal-Lamm. Zu Mittag wurden die Köstlichkeiten rund um das Ennstal-Lamm präsentiert. Im Jänner 2013 wurde die Region als GENUSS-REGION ausgezeichnet. Ein Zeichen dafür, dass das angebotene „Ennstal Lamm“ höchste Qualität besitzt.
Hans Stabauer, Gründer der BBQ World Assocciation und Coach der AMA-Grilltrainer, grillte das Beste vom Lamm: Spareribs, Burger, Braten vom Hals, Kotelette, Schulter und Keule im Ganzen. Den ganzen Tag über konnten die Besucher des Almlammfestes Köstlichkeiten rund ums Lamm und regionale Spezialitäten der Ennstaler Bäuerinnen genießen. Die Landjugend präsentierte steirische Weine und verschiedenste Fruchtsäfte.

Dazu boten verschiedenste Aussteller ihre Erzeugnisse rund ums Schaf an. Am Nachmittag fanden zudem die Siegerehrung des Schaf-Rennens sowie eine Verlosung mit tollen Preisen statt. So gab es zum Beispiel eine Kinder-Saisonskikarte 2017/2018, eine Sommercard 2018, einen Fendt-Kindertraktor, einen Gutschein für ein Almlamm und auch Skier sowie vieles mehr zu gewinnen.

Neuer Schäfer am Hauser Kaibling: Franz Secklener

Das Almlammprojekt am Hauser Kaibling ging heuer mit einem neuen Schäfer in die bereits zehnte Saison: Den 63-jährigen Franz Secklener, aus Laakirchen in Oberösterreich, zog es von seinem Schäfer-Dasein in Vorarlberg ins schöne Ennstal. „Als leidenschaftlicher Skifahrer bin ich sehr stolz hier am Hauser Kaibling als Schäfer wirken zu können. Ich bin sehr glücklich hier heroben“ so Franz Secklener. Die Verbundenheit zu den Schafen liegt nahe, war der erfahrene Schäfer doch ein Pionier in Sachen Schafhaltung und Direktvermarktung. Sogar einen Innovationspreis für einen der ersten Schafhaltungs-Betriebe mit Vollerwerb erhielt der gesellige Bergschäfer.