QS Schaf/Ziege – attraktive Förderung für Qualitätssicherung!

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Änderungen im Bereich Schlachtungen nach „Abgabe lebend an Endverbraucher“ ab 15.8.2018

Abgabe lebend an Endverbraucher – neue bzw. genauere Regelung hinsichtlich Schlachtung

Seitens des Ministeriums wurden die Anforderungen hinsichtlich der Untersuchungspflicht bei Schlachtungen nach „Abgaben lebend an Endverbraucher“ überarbeitet und nun neu definiert – es ist somit ab sofort (ist mit 15.8.2018 in Kraft getreten) wie folgt beschrieben vorzugehen:

Auszug aus dem Erlass vom 19.7.2018:

Eine bloße pro forma Übergabe vor der Schlachtung (Anmerkung: Abgabe lebend an Endverbraucher) stellt daher keinen Übergang des Tieres in die Herrschaft des Erwerbers dar, der damit auch nicht zum Tierhalter wird. Als Tierhalter ist jene Person zu sehen, welche das Tier körperlich besitzt bzw. übernommen hat, da diese dann die tatsächliche Herrschaft über das Tier ausübt.

Somit ergibt sich, dass Tiere, welche vor der Schlachtung zwar verkauft/abgegeben werden, aber daran anschließend im Betrieb des Verkäufers/Abgebers geschlachtet werden, der Schlachttier- und Fleischuntersuchung unterliegen.

Seitens des Ministeriums wurden die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden (Amtstierärzte) über diese Situation informiert und geben, diese Regelungen auch entsprechend zu überprüfen. Es wird daher eindringlich empfohlen, diese Regelung auch so umzusetzen!

Regelungen hinsichtlich der Schlachtungen für Eigenverbrauch (keine Abgabe von Fleisch an Dritte) auf bäuerlichen Betrieben bleibt weiterhin unverändert.

Neue Tierhalteverordnung veröffentlicht

Die Novelle der 1. Tierhaltungsverordnung wurde nun veröffentlicht. Im Schaf- und Ziegenbereich gibt es  ab 1.10.2017 bzw. teilweise ab 1.1.2018 einige wichtige Änderungen:

Schafe

  1. Das Schwanzkupieren ist nun – wie generell bei allen Eingriffen in allen Tiersparten – nur mehr mit Schmerzausschaltung möglich. Es ist das Kupieren nun innerhalb der ersten 7 Tagen erlaubt. Ebenfalls neu ist, dass das Kupieren nur mehr mit einem Gerät vorgenommen werden kann, welches gleichzeitig schneidet und verödet. Offen ist noch die Lösung für die Abgabe der notwendigen Arzneimittel zur Schmerzausschaltung – wir werden rechtzeitig darüber informieren wenn es diesbezüglich Entscheidungen gibt

Ziegen

  1. Die Kitzenthornung ist nun wieder unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Verordnungstext nachstehend)  erlaubt
  2. Die Mindestflächen für Ziegen sind angehoben worden, ebenfalls neu ist eine Unterteilung in Gruppen von bis 20 Tieren bzw. über 20 Tieren (tritt mit 1.1.2018 in Kraft).
  3. Das Tier : Freßplatzverhältnis bei ad libitum Fütterung (= ständige Futtervorlage) ist nun auf 1:5 zu 1 gesenkt worden (bisher 2:5 : 1)

Die genauen Ausführungen können aus dem nachstehenden Verordnungstext entnommen werden:

Neue Regelung – Schwanzkupieren ab 1.10.2017 in Kraft

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Sachkundenachweis zum Schlachten von Tieren

application/pdf Sachkundenachweis zum Schlachten von Tieren (14,2 KiB)