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Petition „Regulierung des Wolfes in Österreich“

16.07.2019 07:47
von Redaktion Österreich
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Die Bundesräte des Bauernbundes haben in der Bundesrats-Sitzung am 11. Juli eine Petition zur „Regulierung des Wolfes in Österreich“ eingebracht. Ziel ist es laut den Abgeordneten Edi Köck (NÖ), Martin Preineder (NÖ), Andrea Wagner (NÖ), Silvester Gfrerer (S) und Peter Raggl (T) die kleinstrukturierte Landwirtschaft und die österreichische Kulturlandschaft zu erhalten sowie verunsicherte Landwirte davon abzuhalten, die Weide- und Almhaltung ihrer Tiere aufzugeben.

Die Bauernbund-Bundesräte fordern folgende Maßnahmen:

   - Gesetzliche Regelungen, um die Entnahme von Wölfen zu ermöglichen
   - Die Überarbeitung des Wolfmanagementplans
   - Ein einheitliches Entschädigungsmodell
   - Finanzierung der Schutzmaßnahmen von der öffentlichen Hand, aber nicht aus dem Agrarbudget
   - Entnahme von Hybriden muss möglich sein
   - Unbürokratische Lösung bei Konflikten mit Fördermaßnahmen (z. B. Alpungsprämie)
 
Grund für die Wolfspetition ist das vermehrte Aufkommen von Wölfen im Alpenraum. “Die Petition wird nun an den Petitionsausschuss des Bundesrates weitergeleitet, mit dem Ziel, das Thema schließlich im Plenum des Bundesrates breit und damit öffentlich zu diskutieren”, erklärte Edi Köck.
 

 

Problemwolf: Salzburger Almbauern stellen Antrag auf Entnahme

15.07.2019 17:00
von Redaktion Österreich
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Das Wolfsproblem in Salzburg gewinnt weiter an Schärfe.
Nach einem mittels DNA-Analyse bestätigten Wolfsriss vor ein paar Wochen wurden in den vergangenen Tagen weitere tote Tiere im Bereich der Tofernalm in Großarl gefunden. Das Rissbild weist eindeutig erneut auf den großen Beutegreifer als Verursacher hin. Die betroffenen Almbauern werden heute bei der Bezirkshauptmannschaft die Entnahme des Problemwolfes beantragen.

20 bis 25 Schafe, etwa ein Viertel der aufgetriebenen Herde, sind seit Anfang Juli vom Wolf gerissen worden, weitere ca. 20 Tiere werden vermisst. "Der Managementplan des Landes spricht von einem Problemwolf, wenn innerhalb eines Monats 25 Tiere getötet werden. Das ist hier der Fall. Daher unterstützen wir die betroffenen Almbauern, wo wir können", betonte Landesrat Josef Schwaiger gestern Sonntag bei einem Zusammentreffen mit den Almbauern vor Ort.

Mittlerweile wurden die Tiere aus Sicherheitsgründen von der Tofernalm geholt. Der Antrag zur Entnahme des Problemwolfs wird in enger Abstimmung mit dem Wolfsbeauftragten Hubert Stock erfolgen.

Bezirkshauptmannschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Der Pongauer Bezirkshauptmann Harald Wimmer ist auf den Antrag zur Entnahme vorbereitet und betont: "Sobald er bei uns eingelangt ist, leiten wir ein Ermittlungsverfahren ein, prüfen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und wickeln den Fall bescheidmäßig ab." (Quelle AIZ vom 15.07.2019)

Abschied Johann Georg Höllbacher

08.07.2019 08:09
von Redaktion Österreich
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Nach 17 Jahren als Obmann des Österreichischen Bundesverbandes für Schafe und Ziegen legte Johann Georg Höllbacher seine Funktion als Obmann mit 30. Juni 2019 zurück. Er hat den ÖBSZ und somit die Anliegen der österreichischen Schaf- und Ziegenbranche aus tiefer Überzeugung und mit vollem Einsatz vertreten und war in den Jahren als Obmann ständig bemüht, die Schaf- und Ziegenhaltung in Österreich zukunftsfit zu gestalten. Im Laufe dieser Jahre gab es natürlich auch so manche turbulente Zeit, dennoch hat es Johann Georg Höllbacher immer wieder geschafft, gemeinsame Projekte voranzutreiben.

Das ÖBSZ Team möchte sich ganz herzlich bei unserem ehemaligen Obmann für die vielen interessanten Gespräche, Diskussionen und Visionen bedanken. Es war uns eine Freude mit dir zusammenzuarbeiten!

Bis zur Neuwahl wird der bisherige Obmann Stellvertreter Josef Stöckl die Obmannschaft des Österreichischen Bundesverbandes für Schafe und Ziegen übernehmen, als Stellvertreter fungiert bis dahin Ing. Michael Zeiler.

Weidemann