Schaf- und Ziegenhaltung- Sektion von Kleinwiederkäuern

Schaf- und Ziegenhaltung - Sektion von Kleinwiederkäuern

Theoretischer und praktischer Exkurs über die häufigsten Erkrankungen und erkennbare Veränderungen am lebenden und verendeten Tier, Hygienehinweise, Beurteilung des Ernährungszustandes, Öffnen der Bauchhöhle, Verdauungstrakt, Lage und Aussehen lebenswichtiger Organe, Erkennen von veränderten Organgen, Parasitenbelastungen an veränderten Organen und im Verdauungstrakt feststellen.

TGD-Anerkennung: 2 Stunden

Preis: € 40,- für Landwirte, € 80,- für nicht Landwirte

Referenten: Univ. Doz.Dr. Armin Deutz, Mag. Michael Dieter Mansfeld

Termin: 27. November (Dienstag), 16 bis 20 Uhr (LA-18-18687)

Ort: Veterinärmedizinische Untersuchungsanstalt, Klagenfurt

Veranstalter: LK Kärnten, LFI Kärnten

Anmeldung: LK Kärnten, Fr. Angela Murks 0463-5850/1532 MO-DO 07:30-12:00

Schafe und Ziegen leistungsgerecht füttern

Schafe und Ziegen leistungsgerecht füttern

Fütterungsgrundsätze, Richtige Vorbereitung und Übergangsfütterung; Fütterung nach Leistungsphasen ; optimierte Lämmerfütterung ; Einsatz von wirtschaftseigenem, hochwertigem Grundfutter;

Exkursionsbetrieb

TGD-Anerkennung: 2 Stunden

Preis: € 40,- für Landwirte, € 80,- für nicht Landwirte

Referent: Dr. Ferdinand Ringdorfer

Termin: 7. Dezember (Freitag), 9.30 bis 16 Uhr (LA-18-18688)

Ort: Trebesinger Wirt, Trebesing

Veranstalter: LK Kärnten Referat 4, LFI Kärnten

Anmeldung: LK Kärnten, Fr. Angela Murks 0463-5850/1532 MO-DO 07:30-12:00

Schafwollübernahme 2018

Bitte vormerken:

Die Schafwollübernahme findet am Samstag, 17. November 2018 am Gelände der Firma Seppele/Feistritz statt.

7.00 Uhr bis 13.00 Uhr

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Neuer Erlass betreffend Schlachtung für den Eigenbedarf und Abgabe lebender Tiere an Endverbraucher

 ACHTUNG SCHAF- UND ZIEGENHALTER!

Wer als Landwirt ein SCHAF/Lamm oder ZIEGE /Kitz für den Eigenbedarf schlachtet (Verzehr durch Familienangehörige)unterliegt nicht der Beschaupflicht.

Wird mit einem Lieferschein die Abgabe eines Schafes/Lammes lebend an eine fremde Person dokumentiert, ist diese Person Tierhalter mit Rechten und Pflichten. Wird nun im Betrieb des Verkäufers oder Abgebers dieses Tier geschlachtet, unterliegt es der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung. (Es wird Fleisch in Verkehr gebracht). Eine bloße Pro forma – Übergabe an den Käufer ist ausdrücklich nicht mehr vorgesehen.

 Die Schlachtung in einem anderen Betrieb ist ausnahmslos  als beschaupflichtige Schlachtung vorgesehen.

Hinsichtlich der Bestimmungen des Tiertransportes und des Tierschutzes sind die geltenden gesetzlichen Regelungen einzuhalten (auch für Nicht-Landwirte)!

Das Meldeereignis für die Abgabe von lebenden Tieren zur sofortigen Schlachtung (impliziert die Schlachtung innerhalb von 7 Stunden) ist weiter in einem untergeordneten Ausmaß möglich, kann nur von den abgebenden Landwirten, nicht jedoch nicht über  die Zuchtverbände als autorisierte Meldestelle  an die VIS gemeldet werden.

Bei größerem Umfang prüft künftig die Veterinärbehörde, schließlich wird Fleisch in Verkehr gebracht.

Das Schächten von Schafen und Ziegen ist  aus Tierschutzgründen verboten. Selbst bei den rituellen Schlachtungen zum Islamischen Opferfest (Kurban  Bayram) kommen dafür nur zugelassene Schlachtstätten in Frage, auch hier ist ordnungsgemäß zu betäuben.

Krainer Steinschaf- Züchtertreffen 10. November 2018

application/pdf Treffen Kärntner Mitglieder NOV. 2018.pdf (118,9 KiB)

 

 

Zentrale Körung und Versteigerung Kärntner Brillenschaf 14.10.2018

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Zentrale Körung und Versteigerung Krainer Steinschaf 13.10.2018

bitte hier weiterlesen ....

Zentrale Körung und Zuchttierversteigerung Kärntner Brillenschaf

Am Sonntag, 14. Oktober 2018 findet in St. Donat die zentrale Körung und Zuchttierversteigerung statt.

 

Bitte weiterlesen ....

Zentrale Körung und Zuchttierversteigerung Krainer Steinschaf

Am Samstag, 13. Oktober 2018 findet in St. Donat die zentrale Körung und Zuchttierversteigerung statt.

 

Bitte weiterlesen ....

 

 

Fachexkursion

Der steirische Schaf -und Ziegenzuchtverband führt im Rahmen eines NTÖ Projekts eine 3 tägige Fachexkursion zu Schaf -und  Ziegenbetrieben in Österreich, Italien und Slowenien durch.

 

Anmeldungen und Rückfragen richten Sie bitte an den steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverband.

 

 

Zuchtschaf- Versteigerung RGO Lienz 29.09.2018

Die Herbstversteigerung in Lienz findet in Kooperation des Schaf -und Ziegenzuchtverbandes Kärnten mit der RGO Lienz am 29. September 2018 in Lienz statt.

 

 

Nähere Informationen ....

 

 

Achtung Schaf- und Ziegenhalter!

Neuer Erlass betreffend Schlachtung für den Eigenbedarf

 

 „Eine bloße pro forma Übergabe vor der Schlachtung stellt daher keinen Übergang des Tieres in die Herrschaft des Erwerbers dar, der damit auch nicht zum Tierhalter wird. Als Tierhalter ist jene Person zu sehen, welche das Tier körperlich besitzt bzw. übernommen hat, da diese dann die tatsächliche Herrschaft über das Tier ausübt.

Somit ergibt sich, dass Tiere, welche vor der Schlachtung zwar verkauft/abgegeben werden, aber daran anschließend im Betrieb des Verkäufers/Abgebers geschlachtet werden, der Schlachttier- und Fleischuntersuchung unterliegen.“

 

Wer als Landwirt ein Schaf/Lamm für den Eigenbedarf schlachtet (Verzehr durch Familienangehörige)unterliegt nicht der Beschaupflicht.

Wird mit einem Lieferschein die Abgabe eines Schafes/Lammes lebend an eine fremde Person dokumentiert, ist diese Person Tierhalter mit Rechten und Pflichten. Wird nun im Betrieb des Verkäufers oder Abgebers dieses Tier geschlachtet, unterliegt es der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung. (Es wird Fleisch in Verkehr gebracht).

Österreichweiter Krainer Steinschaf Züchtertrag

Zurück zu den Ursprüngen“, lautete das Thema des diesjährigen österreichweiten Krainer Steinschaf-Züchtertages, dass die Teilnehmer am 24. Juni auf den Plöschenberg in der Gemeinde Köttmannsdorf führte.

Mit Panoramablick auf das Grenzgebirgsmassiv zu Slowenien, den Karawanken, war man somit auch geographisch zu den Anfängen der Krainer Steinschafzucht in Österreich zurückgekehrt. Die Schafrasse ist eine alte, fast ausgestorbene Zweinutzungsrasse, deren Züchter die Möglichkeiten schätzen, die Tiere sowohl als Milchschaf zu halten als auch für die Lammfleischproduktion zu nutzen. 

Über 50 Teilnehmer aus den verschiedensten Bundesländern folgten der Einladung zum Züchtertag im Gasthof Plöschenberg. Die Begrüßung erfolgte durch den Obmann des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Hubert Weichsler. Unter den Gästen war neben der Obfrau des Vereins der Krainer Steinschafzüchter Alpe Adria, Barbara Soritz, auch der Geschäftsführer des Kärntner Zuchtverbandes, Ing. Heinz Jury, zu finden. Eduard Penker von der Landwirtschaftskammer Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Zucht- und Förderbereich.

Mit großem Interesse freute man sich anschließend auf die Betriebsbesichtigung des Zuchtbetriebes von Dr. Reiner Seibold. Er befasst sich seit knapp drei Jahrzehnten mit der Krainer Steinschafzucht und war zu diesem Zeitpunkt einer der Pioniere und maßgeblich mitverantwortlich an der Erhaltung dieser seltenen Schafrasse. Beim biologisch geführten Zuchtbetrieb mit 30 Mutterschafen werden die Flächen sehr naturnah und extensiv bewirtschaftet, ebenso tragen für den Naturschutz wertvolle Flächen (WF) einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei! Neben der Besichtigung der Zuchtherde interessierten sich die Teilnehmer für die Moor- und Streuobstwiesen, die in dieser ausgeprägten Form als lebende Kulturlandschaft, wie sie früher gang und gebe waren, nur mehr selten vorzufinden ist. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweise des Betriebes und dessen Vermarktung rundeten den Züchtertag ab.

Ein großer Dank gebührt Reiner Seibold für die engagierte und herzliche Organisation vor Ort.

Die Teilnehmer waren begeistert und nahmen viele positive Eindrücke vom Krainer Steinschaf-Züchtertag mit.

Text und Fotos: Eduard Penker

 

 

Generalversammlung Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten

Anlässlich der Generalversammlung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes am 15.6.2018 im Bildungshaus Schloss Krastowitz wurde die Jahresrechnung 2017 genehmigt.

Obmann Hubert Weichsler, der Geschäftsführer Ing. Heinz Jury und Herr Eduard Penker  erstatteten über ihre Geschäftsbereiche einen vollständigen Bericht.

Der Revisionsbericht für die Jahr 2015 bis 2017 wurde von Revisionsassistent Wolfgang Prüger erstattet.

Züchtertag Kärntner Brillenschaf

„Ruhig bleiben“ und die jahrhundertealten Wurzeln und Traditionen erhalten, steht im Leitbild der Region Villgratental geschrieben, die wohl zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften der Alpen zählt. Diese einzigartige Gebirgsregion war das Ziel des Kärntner Brillenschaf Züchtertages am 7. April. Bei Kaiserwetter folgten an die 150 Teilnehmer aus den verschiedenen Bundesländern, Südtirol und Bayern der Einladung der verantwortlichen Organisation für das Kärntner Brillenschaf, dem Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten, nach Osttirol. Die Begrüßung erfolgte durch den Bürgermeister der Gemeinde Außervillgraten, Josef Mair, der die Einzigartigkeit des Tales darstellte und den Besuchern Lust darauf machte, als Urlauber ins Villgratental zurückzukehren. Im Anschluss daran gab der ansässige Ortsbauernobmann, Thaddäus Leiter, einen interessanten Einblick in die bäuerlichen Strukturen in der Region. Da sich der Schwerpunkt des diesjährigen Züchtertages auf das Thema Wolle konzentrierte, boten sich die Räumlichkeiten der „Villgrater Natur“, wo seit über drei Jahrzehnten Schafwolle zu vielfältigsten Produkten verarbeitet wird, als Tagungsort an. Die Besucher des Züchtertages konnten die Verbundenheit spüren, mit der sich das Unternehmen für die Regionalität der Produkte und die vielfältigen Einsatzbereiche der Erzeugnisse einsetzt. Mit wieviel Engagement Hausherr Josef Schett bei der Sache ist, durfte man bei der Betriebsbesichtigung der „Villgrater Natur“, auf dem „Weg der Wolle“, miterleben. Gespannt war man auch auf die Vorstellung des artverwandten „Villnösser Brillenschafes“ aus Südtirol, welches in der Vermarktung ganz besondere Wege eingeschlagen hat. Südtiroler Spitzenköche haben sich der Rasse angenommen und präsentieren in organisierten Lammwochen Spezialitäten dieser alten Rasse. Bartholomäus Gebhard als Züchtervertreter und Stefan Martha vom Zuchtverband in Bozen gaben einen interessanten Überblick über das Zuchtgeschehen in Südtirol. Vereinbart wurde im Zuge dessen eine intensivere Zusammenarbeit beider Rassen, zudem wird eine zukünftige Austragung eines internationalen Züchtertages in Südtirol angestrebt. Der zuständige Referent für die Kärntner Brillenschafe, Eduard Penker von der Landwirtschaftskammer Kärnten,  gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Zucht- und Förderbereich. Die Faszination „Wolle“ hat auch die Kärntner Brillenschafzüchter im Villgratental inspiriert, die im Rahmen des Züchtertages ihre innovativen Produktentwicklungen dazu vorstellten. Familie Fürhapter vom Feichtlhof - einem Bauernhof, der bereits eine bewegte Geschichte von knapp 600 Jahren aufweisen kann und auf 1700 m Seehöhe thront - gehört wohl zu den ursprünglichsten Kärntner Brillenschafzuchtbetrieben Österreichs. Faszinierend und sichtlich beeindruckend für alle Beteiligten war, unter welchen außergewöhnlichen Bedingungen hier Landwirtschaft betrieben wird. Eine nicht alltägliche Fahrt auf engen Bergstraßen mit Panoramablick, führte die Teilnehmer ans Ende des Winkeltals, einem Villgrater Seitental. Dort öffnete Züchter Gerhard Bachlechner für die Besucher sowohl seine Stalltüren, als auch die „Reiterstube“. Hier erleben seine Kärntner Brillenschafe täglich „Urlaubsfeeling“ in den Osttiroler Bergen. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweisen der Betriebe und deren Vermarktung sowie kulinarische Leckerbissen vom Lamm, rundeten den Züchtertag ab. Ein großer Dank gebührt den engagierten Organisatoren vor Ort. Die Teilnehmer waren begeistert und nahmen viele positive Eindrücke vom Kärntner Brillenschaf-Züchtertag mit.

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Bewerterschulung

Bewerterschulung  19. und 20. März 2018 in Gumpenstein

Die Zuchtverbände und ihre Mitgliedsbetriebe sind bei der  Zuchtarbeit und der  Exterieurbewertung angewiesen auf verläßliches, geschultes Personal. Welches in weiterer Folge für die Eingabe der vergebenen Bewertungen mit CODES versehen und differenziert werden kann.

Die sogenannten Bewerter  (auch Züchter und Mitglieder in Zuchtverbänden) und die angestellten Mitarbeiter sind aus allen Bundesländern in Gumpenstein nun zu einer theoretischen Schulung und am nächsten Tag zur Exterieurbewertung der angelieferten Zuchttiere zusammengekommen.

Im theoretischen Teil wurde über die Stellung des Fundamentes,  die Anatomie der Klauen, Zahnstellungen, Haut und Wolle, das Euter, Rahmen und Form sowie die Bemuskelung referiert.

Volker Krennmair und Eduard Penker berichten über züchterische Grundlagen, Zuchtprogramm, Zuchtbuch und die Arten der Leistungsprüfung, sowie die züchterischen und populations-genetischen  Anforderungen in den Generhaltungsprogrammen.

DI Christian Fürst brachte eine Einführung in die Zuchtwertschätzung ( MILCH; FLEISCH; FITNESS; GESAMTZUCHTWERT)

Die jeweiligen Zuchtleiter in den Verbänden erläutern am Zuchttier die Bewertungskriterien.

Für – Bergschafrassen (Tiroler Bergschaf , Braunes Bergschaf, Jura, Schwarznasenschaf)

Für  – Gefährdete Tierrassen ( Kärntner Brillenschaf, Pfauenziege, Tauernscheckenziege)

Für  – Landschafrassen (Merino –Landschaf)

Für – Fleischschafrassen (Dorper, Suffolk, Berrichone Du Cher (Shropshire))

Die vier Gruppen bewerten nach der Vorstellung und gemeinsamen Exterieurbeurteilung selbständig.

Herzlichen Dank an die Organisatoren und Vortragenden!

 

 

Versteigerung RGO Lienz 10.03.2018

Versteigerungsbericht Lienz  10. 3. 2018

Im Rahmen der Versteigerung wurden bei der österreichweiten Jura – Versteigerung                        34 Zuchtwidder aufgetrieben  davon 11 in die Zuchtwertklasse 1 b gekört und im Durchschnitt mit 599,00 € verkauft. 9 Zuchtwidder sind in der Zuchtwertklasse 2 a gekört und im Durchschnitt mit 364,00 € verkauft worden. Der teuerste Zuchtwidder bei den JURA – Zuchtwiddern wurde um      810 € in die Zucht verkauft.

Bei den 4 Berrichone Du Cher Zuchtwiddern war der Durchschnittspreis 465,00 €. Ein Suffolkzuchtwidder wurde um 400,00 € verkauft.

10 Bergschafzuchtwidder wechselten den Besitzer um durchschnittlich 610,00 €, das teuerste Tier kostete 1400 €.

12 Steinschafzuchtwidder wurden zum Durchschnittspreis von 677 € verkauft, das teuerste Zuchttier auf der Versteigerung war ein Steinschafzuchtwidder um 3020 €.

Bei den Zuchtschafen wurden 6 Jurazuchtschafe im Durchschnitt um 275,00 € verkauft.

45 Bergschafzuchtschafe wurden mit durchschnittlich mit 241,00 € abgesetzt.

Für 47 Steinschafzuchtschafe  wurden im Durchschnitt 246,00 €erlöst, das teuerste Steinschafzuchtschaf wechselte um 800,00 € den Züchter. Die angegebenen Preise sind der Zuschlagspreis NETTO.

Die Qualität der angebotenen Zuchttiere war im gehobenen Durchschnitt, teilweise hervorragend.

Versteigerung RGO Lienz 10.03.2018

    Versteigerung 10 März 2018 Lienz              
JURA   ZUCHTWIDDER     ZUCHTSCHAFE        
ZWKL 2a 1b Bergschaf Steinschaf Berrichone  Suffolk Bergschafe Bergschafe Steinschafe Steinschafe Juraschafe  
440 450 240 510 510 400 160 240 200 160 210  
240 450 450 580 450 1 ZW a 400  290 160 310 210 450  
300 450 440 590 400   300 260 250 250 270  
400 800 210 230 450   230 350 260 200 360  
470 500 1200 500 1810   310 260 380 800 200  
400 600 230 210 452,5   220 190 240 160 160  
470 520 1040 510 4 ZW a 453   260 180 210 240 1650  
160 640 530 210     210 190 300 160 275  
400 570 360 460     170 270 200 250 5 ZS a  275  
3280 800 1400 490     160 280 230 160    
364 810 6100 370     160 320 180 290    
9 ZW a 364 6590 610 3020     330 160 180 190    
  599 10 ZW a 610 810     160 180 190 460    
  11 ZW a 599   8490     190 170 270 190    
      653     160 320 260 260    
      13 ZW a 653     340 180 460 200    
            160 160 160 230    
            310 320 220 160    
            350 350 200 340    
            400 160 160 250    
            430 190 160 210    
            160 230 350 160    
            5460 5120 240 5530    
            10580   5610      
            240   11140      
            44 ZS a 240   248      
                45 ZS a 248      

 

 

 

 

 

Österreichweiter Kärntner Brillenschaf- Züchtertag 7. April 2018

Der traditionelle österreichweite „Kärntner Brillenschaf – Züchtertag“ findet am 7. April im Villgratental in Osttirol, Bezirk Lienz statt.

Er ist der Treffpunkt für alle Züchter und Interessierte des Kärntner Brillenschafes und ist neben der Zentralkörung/Versteigerung in Kärnten ein fixer Bestandteil jedes Züchterjahres!

Das Villgratental zählt wohl zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften der Alpen. Den jahrhundertealten Wurzeln und Traditionen verbunden, erfüllt man hier das größte Bedürfnis gestresster Zeitgenossen: „Ruhig bleiben“, steht im Leitbild der Region.Die Besucher des Züchtertages erwartet ein vielfältiges Programm, neben interessanten Vorträgen und Besichtigungen ursprünglicher Bauernhöfen ist ein Besuch bei „Villgrater Natur“ geplant, wo seit über drei Jahrzehnten Schafwolle zu vielfältigsten Produkten verarbeitet wird.

 

 

 

 

Aktuelle Information Blauzungenkrankheit

[nbsp

Mit der aktuellen Kundmachung hat das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMG) nun den vektorenfreien Zeitraum festgelegt – es ist dies die Zeit vom 1.12.2017 bis 30.4.2018, wobei der Endtermin lt. Kundmachung aufgrund geänderter Verhältnisse verkürzt oder verlängert werden kann.

Tiere, die in der vektorenfreien Zeit geboren wurden (ab 1. Dezember), können ohne Auflagen ins freie Gebiet verbracht werden!

Für Tiere, (außer zur unmittelbaren Schlachtung) die vor dem 1. Dezember geboren wurden, gelten folgende Bestimmungen für die Verbringung:

Mind. 14 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit kann eine Antigen-Untersuchung gemacht werden – wenn negativ, dann können Tiere ohne Impfung verbracht werden (somit frühestens ab 15.12.2017)

Mind. 28 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit kann eine Antikörper-Untersuchung gemacht werden – wenn negativ, dann können Tiere ohne Impfung verbracht werden (somit frühestens ab 29.12.2017)

60 Tage nach In-Kraft-Treten der vektorenfreien Zeit (somit ab 30.1.2018) können Tiere OHNE Untersuchung bzw. OHNE BTV4-Impfung ins freie Gebiet verbracht werden.

Im Rahmen des Überwachungsprogramms wurde im Jahre 2017 in ganz Österreich kein einziger Fall von Blauzungenkrankheit registriert. Es wird daher nun vom Gesundheits-ministerium geprüft und bei positiver Beurteilung der EU-Kommission, ob nach Ende der vektorenfreien Zeit eine Reduktion der Schutzzone in Kärnten auf die Bezirke Klagenfurt und Klagenfurt-Land möglich ist. Sollte dieser Schritt erfolgen, so würden die restlichen Bezirke in Kärnten wieder zu freiem Gebiet erklärt werden. Garantie hierfür gibt es jedoch keine!

 

Aktuelle Sperrzone(gelb) ab dem 14.April 2017, BT Fälle 2015-2016

 

 

Lehrgang zum Schafpraktiker

Im Jahr 2018 wird es einen weiteren Schafpraktiker Lehrgang geben, dieser findet im Westen Österreichs statt. Konkrete Informationen zu Terminen, Orten und Inhalten siehe Folder oder unter  www.oebsz.at.

 

 

 

 

 

 

 

Tierhaltungsverordnung SCHAFE

Tierschutzgesetz - Schafe: Änderung der 1. Tierhaltungsverordnung

Mit der Novellierung der ersten Tierhaltungsverordnung treten ab 1. Oktober 2017 neue Regelungen im Hinblick auf Eingriffe bei Schafen in Kraft. Die strikte Einhaltung ist auch vor dem Hintergrund der CC Relevanz dringend erforderlich.

Eingriffe:

                     

1.

„Das Kupieren des Schwanzes, wenn

 

 

-          der Eingriff bei Lämmern, die nicht älter als sieben Tage sind, durch eine sachkundige Person mit wirksamer Schmerzbehandlung, welche auch postoperativ wirkt, durchgeführt wird oder

 

 

-          der Eingriff durch einen Tierarzt nach wirksamer Betäubung und anschließender Verwendung schmerzstillender Mittel durchgeführt wird und

 

 

-          ein Gerät verwendet wird, welches scharf schneidet und gleichzeitig verödet und

 

 

-          entweder höchstens ein Drittel oder im Falle einer tierärztlich bestätigten betrieblichen Notwendigkeit bei weiblichen Lämmern, die für die Zucht vorgesehen sind, höchstens die Hälfte des Schwanzes entfernt wird.

 

 

2.

Die Kastration, wenn der Eingriff durch einen Tierarzt oder einen Viehschneider, der dieses Gewerbe nach gewerberechtlichen Vorschriften ausübt, nach wirksamer Betäubung und postoperativ wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird.“

 

                         

 

Das Kupieren der Schwänze durch eine sachkundige Person unterliegt der zeitlichen Begrenzung bis zum siebenten Lebenstag. Der Eingriff darf nur unter Einsatz eines Gerätes, welches scharf schneidet und gleichzeitig verödet durchgeführt werden. Zudem darf dies nur mit wirksamer Schmerzausschaltung, welche auch postoperativ wirkt, durchgeführt werden. Neu ist die Vorschrift der Verwendung des Gerätes mit der zweifachen Funktion des Trennens und der gleichzeitigen Verödung. Nur bei weiblichen Zuchtlämmern ist nach tierärztlicher Indikation (Freigabe durch einen Tierarzt) die Entfernung höchstens der Hälfte des Schwanzes erlaubt. Dies nimmt darauf Rücksicht, dass beim hochtragenden Schaf der Schwanz auch eine wichtige Haltefunktion hat. Bei Zuchtwiddern wird bei Veranstaltungen vermehrt darauf geachtet, wie lange die kupierten Schwänze sind. Es ist das zu kurze Kupieren nicht nur eine Untugend sondern ein tierschutzrechtlich zu verfolgender Straftatbestand. In Kraft getreten ist diese Bestimmung mit 01. Oktober 2017. Eine ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation ist unbedingt zu gewährleisten, da diese auch CC relevant sind und bei Verstößen Sanktionen nach sich ziehen.

 

Bewegungsfreiheit:

Die Anbindehaltung von Schafen ist verboten. Keine Anbindehaltung ist insbesondere das Anbinden zum Angewöhnen der Tiere, zum Zweck von Pflegemaßnahmen und für die Dauer von Tierschauen  und sonstigen Veranstaltungen.“

Im Unterschied zur bisherigen Reglung sind Pflegmaßnahmen und Tierschauen als Ausnahmetatbestände in die Verordnung aufgenommen worden. Mit diesen Ausnahmen wurde die Veranstaltung von Tierschauen wesentlich erleichtert.

„Lämmer und Jungschafe dürfen nicht in Einzelbuchten gehalten werden. Bei der Haltung in Einzelbuchten muss der Sichtkontakt zu anderen Tieren gewährleistet sein. In Anlagen zur Einzelbuchhaltung dürfen Schafe nur gehalten werden, wenn eine ausreichende Unterbrechung der Haltung in Einzelbuchten durch Weidegang oder Auslauf an mindestens 90 Tagen im Jahr gegeben ist.“

An dieser Bestimmung hat sich substanziell nichts geändert. Das Verbot der Haltung von Lämmern und Jungschafen in Einzelbuchten wurde bestätigt.

Gruppenhaltung :

 

„Gruppenhaltung

 

Jedem Tier muss mindestens folgende Bodenfläche im Stall zur Verfügung stehen:

 

 

 

Tierkategorie

Gruppenbucht

Einzelbucht

 

Mutterschaf ohne Lamm

0,80 m²/Tier

1,20 m²/Tier

 

Mutterschaf mit 1 Lamm

1,20 m²/Tier

2,00 m²/Tier

 

Mutterschaf mit mehr als 1 Lamm

1,50 m²/Tier

2,30 m²/Tier

 

Lämmer, Jungschafe bis 6 Monate

0,50 m²/Tier

---

 

Jungschafe über 6 bis 12 Monate

0,60 m²/Tier

---

 

Widder

1,50 m²/Tier

3,00 m²/Tier“

 

Substantiell hat sich mit der nun seit 1. Oktober 2017 gültigen Verordnung keine Änderung gegenüber den bisher geltenden Normen ergeben. Festzuhalten ist die Notwendigkeit der Schaffung größerer Einzelbuchten, als es in der Vergangenheit oftmals praktiziert wurde. Die frühere Überstellung der Mutterschafe aus Einzelbuchten in Gruppenbuchten, die mit einer überschaubaren Anzahl an Schafen besetzt sind, kann hier Abhilfe schaffen.

 

Die Mindestmaße für Fressplätze in Gruppenhaltungssystemen betragen:

 

Tierkategorie

Fressplatzbreite

 

Mutterschaf auch mit Lämmern

40,00 cm/Tier

 

Lämmer, Jungschafe bis 6 Monate

20,00 cm/Tier

 

Jungschafe über 6 Monate bis 12 Monate

30,00 cm/Tier

 

Widder

50,00 cm/Tier

 

Die Freßplatzbreiten sind mit der neuen Verordnung unverändert geblieben. Ebenso das  Fressplatzverhältnis von vormals maximal 2,5 Tiere: je 1 Fressplatz  bei ganztägiger Futtervorlage in der Gruppenhaltung. Im Interesse des Tierwohles und der tatsächlichen Umsetzung der Trennung in Leistungsgruppen sollte diese großzügige Auslegung nicht ausgereizt werden.

Ing. Heinz Jury

Tierhaltungsverordnung ZIEGE

Tierschutzgesetz - ZIEGEN: Änderung der 1. Tierhaltungsverordnung

Mit der Novellierung der ersten Tierhaltungsverordnung treten ab 1. Oktober 2017 neue Regelungen im Hinblick auf Eingriffe bei Ziegen und mit 01. Jänner 2018 neue Bestimmungen hinsichtlich der Anforderungen an die Haltung von Ziegen in Kraft. Die strikte Einhaltung ist auch vor dem Hintergrund der CC Relevanz dringend erforderlich.

Eingriffe:Zulässige Eingriffe sind:

  1. die Kastration, sofern der Eingriff von einem Tierarzt oder Viehschneider, der dieses Gewerbe nach gewerberechtlichen Vorschriften ausübt, nach wirksamer Betäubung und mit postoperativer wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird;

  2. die Zerstörung der Hornanlage von Kitzen, die für die Haltung in einem überwiegend auf Milchproduktion ausgerichteten Betrieb bestimmt sind, bis zu einem Alter von vier Wochen, wenn der Eingriff von einem Tierarzt nach wirksamer Betäubung und mit postoperativer wirksamer Schmerzbehandlung durchgeführt wird.“

Massive Verletzungen bei Rangordnungskämpfen machen diese Eingriffe bei gehörnten Milchziegenkitzen in den Betrieben notwendig. Das Enthornen ist zeitlich limitiert bis zu einem Alter von vier Wochen und darf nur von einem Tierarzt durchgeführt werden. In Kraft getreten ist diese Bestimmung mit 01. Oktober 2017. Eine ordnungsgemäße Durchführung und Dokumentation ist unbedingt zu gewährleisten, da diese auch CC relevant sind und bei Verstößen Sanktionen nach sich ziehen.

Bewegungsfreiheit:

Die Anbindehaltung von Ziegen ist verboten. Keine Anbindehaltung ist insbesondere das Anbinden zum Angewöhnen der Tiere, zum Zweck von Pflegemaßnahmen und für die Dauer von Tierschauen  und sonstigen Veranstaltungen.

Die Anbindehaltung von Ziegen ist in Österreich bereits seit 31. Dezember 2009 verboten. Im Unterschied zur bisherigen Reglung sind nun allerdings Pflegmaßnahmen und Tierschauen als Ausnahmetatbestände in die Verordnung aufgenommen worden. Mit diesen Ausnahmen wurde die Veranstaltung von Tierschauen wesentlich erleichtert.

„Kitze und Jungziegen dürfen nicht in Einzelbuchten gehalten werden. Bei der Haltung von Ziegen in Einzelbuchten muss der Sichtkontakt zu anderen Tieren gewährleistet sein. In Anlagen zur Haltung in Einzelbuchten dürfen Ziegen nur gehalten werden, wenn eine ausreichende Unterbrechung der Haltung in Einzelbuchten durch Weidegang oder regelmäßigen Auslauf an mindestens 90 Tagen im Jahr gegeben ist.“

An dieser Bestimmung hat sich substanziell nichts geändert. Das Verbot der Haltung von Kitzen und Jungziegen in Einzelbuchten wurde bestätigt.

Gruppenhaltung :

„Ställe müssen so gebaut sein, dass keine Sackgassen vorhanden sind. Etwaige Engstellen müssen so gestaltet sein, dass auch rangniederen Tieren jederzeit das Durchgehen ermöglicht ist. Das Herdenmanagement ist so zu betreiben, dass Umgruppierungen möglichst selten stattfinden, um die Stabilität der Herde aufrechtzuerhalten.“

Mit dieser Bestimmung soll vermieden werden, dass rangniedere Tiere ständigem Stress ausgesetzt sind, nur unzureichend Zugang zu Futter und Wasser bekommen, und mögliche Verletzungen vermieden werden. Um dies zu erreichen sind entsprechende stallbauliche Maßnahmen zu ergreifen.

Jedem Tier muss mindesten die in nachfolgender Tabelle angeführte Bodenfläche im Stall zur Verfügung stehen.“

GÜLTIG AB 1. 1. 2018

     

Neue Werte nach Änderung der 1. Tierhalteverordnung

 

Tierkategorie

Gruppenbucht bis

Gruppenbucht ab

Einzelbucht

 

20 Tiere

21 Tiere

 

Mutterziege ohne Kitz

1,40 m²

1,20 m²

1,40 m²

Mutterziege mit 1 Kitz

1,75 m²

1,55 m²

1,80 m²

Mutterziege  mit mehr als 1 Kitz

2,10 m²

1,90 m²

2,10 m²

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate

0,50 m²

0,50 m²

  ---

Jungziegen über 6 bis 12 Monate

0,60 m²

0,60 m²

  ---

Böcke

3,00 m²

3,00 m²

3,00 m²

       

„Erhöhten Flächen in Gruppenbuchten können bis zu einem Ausmaß von maximal 30 % der Bodenfläche eingerechnet werden, wenn sie jederzeit zugänglich und zum Stehen und Liegen geeignet sind und eine Mindesthöhe über einer darunterliegenden Ebene von 60 cm sowie Maximaltiefe von 150 cm und eine Minimaltiefe von 30 cm gegeben ist.“

Deutlich angehoben wurden die Flächenbedarfsmaße je Tierkategorie für Mutterziege ohne Kitz und Mutterziege mit  1 Kitz, sowie für Mutterziege mit mehr als 1 Kitz  und für Böcke. Für diese Kategorien wurden die Flächenanforderungen in Gruppenbuchten bis 20 Tiere verdoppelt. In Gruppenbuchten ab 21 Tieren ist die Erhöhung nicht ganz so groß ausgefallen, aber immer noch beträchtlich. Für die Umsetzung dieser Regelung haben die Halter noch bis 01. Jänner 2018 Zeit. Mit dem höheren Platzangebot soll für die Ziegen mehr Bewegungsfreiheit, mehr Tierkomfort und mehr Ausweichmöglichkeiten bei Rangunterschieden geschaffen werden. Mit den unterschiedlichen Flächenbedarfs -Maßen in den Gruppenbuchten bis 20 Tiere und ab 21 Tieren werden viele Betriebe auch vor erhebliche Anpassungsnotwendigkeiten gestellt.

Alte Werte

   

Tierkategorie

Gruppenbucht

Einzelbucht

     

Mutterziege ohne Kitz

0,70 m²

1,40 m²

Mutterziege mit 1 Kitz

1,10 m²

1,80 m²

Mutterziege  mit mehr als 1 Kitz

1,40 m²

2,10 m²

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate

0,50 m²

  ---

Jungziegen über 6 bis 12 Monate

0,60 m²

  ---

Böcke

1,50m²

3,00 m²

     

 

Ernährung:

„Bei der Fütterung von Ziegen in Gruppenhaltung ist sicherzustellen, dass jedes einzelne Tier ausreichend Nahrung aufnehmen kann, beispielsweise durch geeignete Palisaden-Fressgitter/Sichtblenden. In Abhängigkeit von der Anzahl der gehaltenen Tiere muss eine Ausreichende Menge an Tränken zur Verfügung stehen um Konflikte zu vermeiden. Werden Ziegen in Gruppen rationiert oderunter  zeitlich begrenzter Futtervorlage gefüttert, muss für jedes Tier ein Fressplatz zur Verfügung stehen. Werden Ziegen in Gruppenhaltung ad libitum bei ganztägiger Futtervorlage gefüttert, darf ein Fressplatzverhältnis von 1,5:1 nicht überschritten werden.“

Die Mindestmaße für Fressplätze in Gruppenhaltungssystemen betragen:

 

Tierkategorie

Fressplatzbreite

 

Mutterziege auch mit Kitzen

40,00 cm/Tier

 

Kitze, Jungziegen bis 6 Monate (ohne Mutterziege)

20,00 cm/Tier

 

Jungziegen über 6 Monate bis 12 Monate

30,00 cm/Tier

 

Bock

50,00 cm/Tier

 

Während sich die Freßplatzbreiten mit der neuen Verordnung nicht verändert haben, ist jedoch das Fressplatzverhältnis von vormals 2,5:1 auf 1,5 Ziegen je 1 Fressplatz (bei ständiger Futtervorlage) deutlich eingeschränkt worden. Hier wird dem teilweise dominanten Verhalten der Ziegen Rechnung getragen und begünstigt deutlich die rangniederen Tiere. Die Umsetzung hat bis 01. Jänner 2018 zu erfolgen.

Ing. Heinz Jury

Ziegenkitze mit bereits deutlichen Hornanlagen, bis um Alter von vier Wochen bei Milchziegen kann eine Enthornung vom Tierarzt mit Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung durchgeführt werden

 

 

Ankaufsförderung für Zuchtwidder und Zuchtböcke für Mitgliedsbetriebe

In der Vorstandssitzung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten wurde folgender Beschluss gefasst:

Bei einem Ankauf von Zuchtwiddern/Zuchtböcken (Zuchtwertklasse mind. 2a) über eine Versteigerung in Österreich und einem Nettoankaufspreis von mehr als 450 Euro erhält der Mitgliedsbetrieb eine Förderung von 150 Euro je Zuchtwidder bzw. Zuchtbock.

Diese Förderung kann für ein Zuchttier je Jahr vom Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten gewährt werden. Dies gilt für alle Rassen, für die der Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten ein Zuchtprogramm eingereicht hat. (Kärntner Brillenschaf, Krainer Steinschaf, Juraschaf, Tiroler Bergschaf, Merinolandschaf, Suffolk, Texel, Braunes Bergschaf, Ostfriesisches Milchschaf, Pinzgauer Ziege, Gemsfärbige Gebirgsziege, Tauernschecken Ziege, Saanenziege, Toggenburger Ziege, Burenziege).

Gültig ist dieser Beschluss ab 1. Juni 2017. Dem Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten sind Verkaufsabrechnung und Abstammungsnachweis vorzulegen.

Impfung gegen Blauzungenkrankheit (BT4)

Für die Verbringung von Tieren aus dem Bundesland Kärnten besteht die Verpflichtung, dass diese zu impfen sind.

Impfstoffbezug beim Tierarzt.

Impfung 10 Tage vor der Verbringung (Italien 10 Tage, Deutschland 60 Tage)!!

Die Impfung von Schlachtlämmern nach Niederösterreich ist ebenfalls notwendig, weil der Schlachtbetrieb nicht mehr im Sperrgebiet ist und die Tiere nicht innerhalb von 24 Stunden geschlachtet werden.

Mit der freiwilligen Impfung des gesamten Tierbestandes schützen Sie Ihren Bestand vor möglichen Schäden.