Versteigerungskatalog Lienz April 2020

Die Versteigerung am 18. April 2020 in Lienz wurde abgesagt. 

 

Tiere aus  Kärntner Zuchtbetrieben, die zur Versteigerung angemeldet waren, wurden in einem Katalog zusammengefasst. 

 

 

 

 

 

 

Verhaltensregeln für die Schafschur

Der ÖBSZ hat Verhaltensregeln für die Schafschur auf fremden Betrieben im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Situation abgeklärt und zusammengefasst.

 

 

 

 

Bürobetrieb

Unser Büro ist nur an vereinzelten Tagen besetzt. 

 

Bitte um telefonische Kontaktaufnahme bzw. über Email mit: 

Für Beratungen stehen Ihnen 

Ing. Heinz Jury, Tel. 0676-83 555 507

Eduard Penker, Tel. 0676- 83 555 522

zur Verfügung.

 

 

Verhaltensregeln für Nutz- und Schlachtierabsatz

application/pdf ÖBSZ - Verhaltensregeln_für_NutzundSchlachtierabsatz.pdf (139,7 KiB)

 

 

Leistungsprüfung bei Zuchttieren- weitere Vorgangsweise

Hinsichtlich der Leistungsprüfung bei Zuchttieren wurde im österreichischen Bundesverband für Schafe und Ziegen in Absprache mit den Tierzuchtbehörden und den Landeskontrollverbänden folgende österreichweit einheitliche Regelung festgelegt:

Bis zum Ende der allgemeinen Beschränkungen rund um Corona, am Ostermontag, den 13. April 2020, werden österreichweit die Leistungsprüfungen im Bereich Milch, Fleisch und Exterieur ausgesetzt!

D.h. es werden in diesem Zeitraum seitens der Schaf- und Ziegenzuchtverbände keine Fleischleistungsprüfungen, HB-Aufnahmen, Körungen und linearen Beschreibungen durchgeführt, der LKV führt in dieser Zeit keine Milchleistungskontrolle durch.

Ziel ist es, in Abhängigkeit von der allgemeinen Lage rund um Corona, ab 14. April die Leistungsprüfung schrittweise wieder aufzunehmen - Infos dazu folgen.

 

 

Abgesagt!! Zuchtschaf- Frühjahrsversteigerung RGO Lienz 14.03.2020

Die Zuchtschaf-Versteigerung am Samstag, 14.03.2020 in Lienz ist abgesagt!!

Die Versteigerung wird eventuell im April nachgeholt - ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekanntgegeben

 

 

Mittels GPS Tracker Weide- und Almtiere orten und finden

Weide GPS Halsbänder - Inovatives Instrument in der Weide- und Almhaltung

Einsatzmöglichkeiten und erste Erfahrungen

 

Mittels Sammelbestellungen über die Schaf- und Ziegenzuchtverbände können gut reduzierte Ankaufspreise  erzielt werden.

Bei der Besenderung ist auf eine ordnungsgemäße geschützte Verwahrung der Geräte Bedacht zu nehmen.

Im Falle von Beutegreiferangriffen oder sonstigen Elementarereignissen kann auf kurzem Wege IOnformation erhalten und  eine außertourliche Nachschau organisiert werden.

So kann Technik unterstützend und zielgerichtet eingesetzt werden.

 

 

Steirische Zuchtschafversteigerung/TOP Fleischwidderauktion am 21.März 2020 in Traboch

Die Steirische Zuchtschafversteigerung/TOP Fleischwidderauktion findent am 21. März 2020 in Traboch statt. 

 

Anmeldungen bitte an den Steirischen Schafzuchtverband. 

 

 

 

 

Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter 2020

Die Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter finden am

 

Freitag, 24. Jänner 2020 um 19.00 Uhr in St. Stefan/Lav.

Samstag, 25. Jänner 2020 um 10.00 Uhr in Seeboden statt. 

 

 

Österreichweite Juraversteigerung am 13.März 2020 in Wels

Die österreichweite Juraversteigerung in Wels findet am 13. März 2020 um 19.00 Uhr statt. 

 

 

Schafwollübernahme 2019

Bitte vormerken:

Die Schafwollübernahme findet am Samstag, 16. November 2019 am Gelände der Firma Seppele/Feistritz statt.

7.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

 

 

Fragebogenstudie über Magen-Darm-Wurmkontrolle bei Schafen der VETMEDUNI WIEN

application/pdf Artikel- Fragebogenstudie Magen-Darm-Wurmkontrolle.pdf (40,9 KiB)

 

 

Bundesweite Zentralkörung und Versteigerung Kärntner Brillenschaf

Von den angemeldeten 135 Zuchtwiddern wurden 117 Tiere der Körkommission vorgestellt. Aufgrund der großen Population und dem damit verbundenen ausgezeichneten Zuchtmaterial war die Selektion entsprechend streng angesetzt. Die Kommission reihte 23 Zuchtwidder in die Klasse I. Von den 93 aufgetriebenen weiblichen Zuchtschafen erreichten 29 Tiere die Klasse I.

Damit ist die heurige bundesweite Zentralkörung, die bereits zum insgesamt 29. Mal stattfand, qualitativ als hoch zu werten. Für die Zuchtleitung war besonders erfreulich, dass es Widder aus fast allen Linien in die Eliteklasse schafften.

 

Siegertiere

In den Endring um die Siegerpreise schafften es fünf Zuchtwidder und drei Zuchtschafe.

Den Körungssieg bei den weiblichen Kärntner Brillenschafen holte sich Markus Gnamusch aus Zeil bei Lavamünd. Mit Spannung erwarteten die Besucher in der gut gefüllten Zollfeldhalle die Entscheidung bei den Zuchtwiddern. Züchter Heinz Ziegelwanger aus NÖ erreichte den 2. Reservesieg, der 1. Reservesieger kam vom Zuchtbetrieb Gerhard Gaggl aus Himmelberg. Den Siegerpreis für den Körungssieg holte sich Züchter Alexander Krobath aus St. Paul im Lavanttal.

 

Versteigerung

 

Bei der anschließenden Versteigerung war die Nachfrage nach weiblichen Spitzentieren gut, was sich im Durchschnittspreis von 361 Euro netto widerspiegelte. Den Höchstpreis von 640 Euro netto erreichte das Siegertier von Markus Gnamusch aus Lavamünd. Bei den Zuchtwiddern erzielte der Körungssieger des Züchters Alexander Krobath aus St. Paul im Lavanttal den Tageshöchstpreis von 2.050 Euro netto. Beide Zuchttiere

gingen zum Betrieb Günther Fielmann aus Norddeutschland.

Der beachtliche Durchschnittspreis der verkauften Zuchtwidder der Klasse I betrug 960 Euro netto. Die Preisgestaltung bei den Widdern der Klasse II war ebenfalls ansprechend. Hier erzielte ein Widder der Züchterin Lydia Neidhart aus Gnesau den Höchstpreis von 940 Euro netto.

Insgesamt wechselten 62 Zuchtwidder zu einem Durchschnittserlös von 664 Euro netto je Tier den Besitzer. Das hohe Preisniveau kann mit dem ausgezeichneten Zuchtmaterial und der damit verbundenen Qualitätsverbesserung der einzelnen Zuchtherden begründet werden.

 

Eduard Penker

Bundesweite Zentralkörung und Versteigerung Krainer Steinschaf

Besonders erfreulich war der Besuch von Züchtern und Kaufinteressenten aus Bayern, die sich einen Überblick über den positiven Zuchtfortschritt in Österreich verschaffen konnten. Krainer Steinschafzüchter aus den verschiedensten Bundesländern stellten der Körkommission ihre Zuchttiere vor. Von den aufgetriebenen 62 Zuchtwiddern wurden zehn Tiere abgekört. Die gekörten Vatertiere werden nun für den weiteren Zuchteinsatz zugelassen. Dank der strengen Vorselektion der einzelnen Züchter war die Qualität der aufgetriebenen Widder sehr gut. Die Klasse I, welche die höchste Klasseneinstufung bedeutete, erreichten 12 Krainer Steinschafwidder. Damit ist die heurige Zentralkörung qualitativ als gut zu werten.

 

Schaubesprechung und Versteigerung

 

Bei der Schaubesprechung wurden die Zuchtwidder der Klasse I dem interessierten Fachpublikum präsentiert und das Siegertier prämiert. Als Körungssieger kristallisierte sich ein gehörnter Zuchtwidder des steirischen Züchters Christoph Jauk aus Ilz heraus. Im Endring um den Tagessieg gelangten noch ein Zuchtwidder vom Betrieb Mario Klinar aus Millstatt und Walter Schwaighofer aus Stanz in der Steiermark.

Nach der Vorstellung der Elitewidder wurden die Tiere im Rahmen einer Versteigerung gehandelt.

Den Höchstpreis erzielte ein Zuchtwidder der Kärntner Züchterin Rosemarie Bernhardt aus Heiligenblut von 640 Euro netto. Der Durchschnittspreis der verkauften Zuchtwidder betrug solide 470 Euro netto, den Höchstpreis erzielte ein Zuchtwidder der Kärntner Züchterin Coretta Danzer aus Straßburg im Gurktal. Die interessierten Züchter waren von der Qualität überzeugt und kauften zur Blutauffrischung wertvolle Genetik an.

Text: Eduard Penker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Generalversammlung

Der Schaf –und Ziegenzuchtverband Kärnten hielt am Donnerstag, 23. Mai 2019 seine Generalversammlung im Bäuerlichen Bildungshaus Schloss Krastowitz ab.

 

Obmann Hubert Weichsler, der Geschäftsführer Ing. Heinz Jury und LK- Mitarbeiter Eduard Penker gaben einen interessanten Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten, die Vermarktungszahlen 2018 und einen ausführlichen Bericht über die züchterischen Entwicklungen des SZZV Kärnten.

Bei den turnusmäßigen Wahlen kam es zu Änderungen im Vorstand. Obmannstellvertreter Alfred Oberrainer und Vorstandsmitglied Glabischnig Gustav traten zur Wiederwahl nicht an.

Insbesondere wurde Alfred Oberrainer für seine 42 jährige Mitgliedschaft im Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten gedankt. 28 Jahre war Herr Oberrainer im Vorstand und bekleidete 26 Jahre davon die Funktion des Obmannstellvertreters. Vor allem im Schauwesen war Herr Oberrainer der führende Organisator.

 

Herr Gustav Glabischnig hat seit 2005 über 14 Jahre als Vorstandsmitglied seine Erfahrung als Schafhalter, Lämmerproduzent und Vermarkter eingebracht. Unverzichtbar ist seine Tätigkeit in der Marktkoordination bei den organisierten Vermarktungen hauptsächlich in Oberkärnten.

Beiden Vorstandsmitgliedern wurde ein großer Dank für die jahrelange Unterstützung im und für den Verband ausgesprochen.

In die Funktion des Obmannstellvertreters wurde Herr Jakob Oberguggenberger gewählt. Wiedergewählt wurden als Vorstandsmitglieder  Herr Friedhelm Jasbinschek und Herr Glanzer Markus.

Neu in den Vorstand gewählt wurden die Herren Selinger Manuel und Krobath Alexander. Herr Krobath Alexander erreichte bei der Internationalen Ausstellung in Paris für die Bewertung von Zuchtschafen den ersten Platz, Herr Martin Dullnig den dritten Platz.

Obmann Weichsler, Gustav Glabischnig, Oberrainer Alfred, GF Jury
Obmann Weichsler, Obmannstellvertreter Jakob Oberguggenberger

Obmann Weichsler und Obmannstellvertreter Jakob Oberguggenberger

Neu gewählt: Manuel Selinger und Alexander Krobath

Exkursion zu Milchziegenbetrieben im Dreiländereck – Allgäu,

application/pdf Exkursion auf Milchziegenbetriebe DVlbgCH 2019.pdf (4,2 MiB)

 

 

Internationales Brillenschaf Züchtertreffen 2019 in Südtirol

Bei Traumwetter und im stetigen Blick zum UNESCO Weltnaturerbe, den „Südtiroler Dolomiten“  fand das internationales Brillenschaf Züchtertreffen Ende März im Raum Bozen statt.

Über 100 Teilnehmer aus den verschiedensten Bundesländern Österreichs nahmen die weite Busfahrt auf sich und wurden dafür mit Kaiserwetter und der landschaftlich einzigartigen Gebirgsregion mehr als nur entschädigt. Am Programm dieser 2-tägigen Exkursion standen Betriebsbesichtigungen von „Villnösser Brillenschaf“-Betrieben und innovativen Bauernhöfen, die spezielle Vermarktungsstrukturen ab Hof und über Onlineportale aufgebaut haben.

Bereits die Auffahrt unter den Dolomiten ins Bergdorf Kastelruth, das Dank der „Kastelruther Spatzen“ weit über die Grenzen hinaus bekannt ist, war für die Mitreisenden ein Erlebnis. Nach der Stärkung mit traditioneller Kost wurden zwei Villnösser-Brillenschaf Zuchtbetriebe besucht. Intensive Fachgespräche mit Betriebsführern und Zuchtverantwortlichen im zuständigen Verband über die Auswahl und Selektion der Zuchttiere standen im Mittelpunkt, ebenso auch die Vermarktung. Man konnte feststellen, dass Tourismus, Gastronomie und Landwirtschaft Hand in Hand arbeiten und auf Regionalität größten Wert gelegt wird. Die Alpung stellt für viele Schafbetriebe ein wesentliches Moment dar, die positive Stimmung der örtlichen Bauern ist aufgrund der aktuellen Situation betreffend großer Beutegreifer (Wolf) ein wenig gedämpft, was sich mit verminderten Auftriebszahlen im heurigen Jahr niederschlagen wird.

Nach dem kurzweiligen Aufenthalt ging die abenteuerliche Busfahrt weiter über Bergstraßen hinab Richtung Bozen. Unten angekommen, ging es gleich wieder über Serpentinen durch die Weinberge hinauf auf den Hausberg der Landeshauptstadt Südtirols, dem „Ritten“ (italienisch Renon). Ziel der Reise war der Hauptort Klobenstein, wo der offizielle Teil des internationalen Treffens und der kulinarische Züchterabend mit Spezialitäten vom „Villnösser Lamm“ auf der „Schartner Alm“ stattfand. Obmann und Geschäftsführerin des Verbandes der Südtiroler Kleintierzüchter eröffneten das Treffen und gaben einen kurzen Überblick über die Struktur der Schafhaltung in Südtirol. Der zuständige Referent für die Kärntner Brillenschafe, Eduard Penker von der Landwirtschaftskammer Kärnten,  gab in seinem Fachvortrag einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Zucht- und Förderbereich. Besonders erfreulich war für die Organisatoren, dass Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Brillenschaf aus Bayern, Zuchtverantwortliche der Rasse Jezersko–Solčava aus Slowenien, Vertreter des Villnösser Brillenschafes aus Südtirol und Verantwortliche des Kärntner Brillenschafes gemeinsam sich trafen und intensiv austauschten. Zudem wurde vereinbart, das internationale Netzwerk der Brillenschaf-züchter enzsprechend auszubauen, ein weiteres länderübergreifendes Treffen wurde am Rande des Züchterabends vereinbart.

Am zweiten Tag standen Betriebsbesichtigungen von Rinderbetrieben am Programm. Manfred Fink, innovativer Betriebsführer vom Neuhof am Ritten (www.neuhof.it) auf 1.150 m Seehöhe, stellte seinen Bioheumilchbetrieb vor. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, als dieser von einem aktuellen Milchpreis von 0,84 € je Liter Milch berichtete. Faszinierend war die Beschau einer neuen Heubelüftungsanlage, welche direkt an das Fernheizwerk Ritten angeschlossen ist.

Interessant auch das Konzept eines weiteren Betriebes, dem Oberweidacherhof (www.oberweidacherhof.com) am Ritten auf 1.200 m Seehöhe. Jungbauer Stefan Rottensteiner züchtet das Wagyu Rind, einer Rasse japanischen Ursprungs. Er ist einer der Pioniere in Südtirol für diese Rasse, verkauft das gesamte Fleisch über den Hofladen sowie über ein Onlineportal, und die gehobene Gastronomie zählt zu seinen Kunden. Urlaub am Bauernhof ist ein weiteres Standbein des Betriebs. Die Anreise der Gäste kann stressfrei mit der über 100 Jahre alten Zahnradbahn erfolgen, die direkt vor dem Betrieb Halt macht.

Ein Besuch der 1. Südtiroler Landesausstellung aller betreuten Schafrassen mit über 570 Zuchttieren, bei der Arena Ritten, rundeten das internationale Züchtertreffen ab.

Die Begegnungen mit der Landschaft, den Menschen und den Tieren begeisterten die Teilnehmer, welche viele positive Eindrücke aus Südtirol mitnahmen.

Eduard Penker

Krainer Steinschaf – Züchtertreffen im Burgenland

Über 70 Teilnehmer aus den verschiedensten Bundesländern folgten der Einladung zum österreichweiten Krainer Steinschaf-Züchtertages ins Südburgenland, der am 16. März im Bezirk Güssing stattfand. Die Begrüßung erfolgte durch den Obmann des Schafzuchtverbandes Burgenland, Wolfgang Hautzinger, der den Besuchern einen interessanten Einblick in die Bedeutung der Schafhaltung im östlichsten Bundesland Österreichs gab. Unter den Gästen waren neben dem Obmann des Schafzuchtverbandes Kärnten, Hubert Weichsler, auch die Geschäftsführerinnen des Österreichischen Bundesverbandes, DI Evelyn Zarfl sowie des Burgenländischen Zuchtverbandes, DI Daniela Höller, zu finden. In den Fachvorträgen wurde Aktuelles aus dem Zucht- und Förderbereich thematisiert, außerdem wurde das Krainer Steinschaf als alternative Rasse in der Milchschafhaltung vorgestellt. Kulinarisch abgerundet würde das Züchtertreffen mit einem mehrgängigen Menü, das Haubenkoch Jürgen Csencsits mit Spezialitäten vom Krainer Steinschaf den Gästen servierte.... Kulinarisch abgerundet würde das Züchtertreffen mit einem mehrgängigen Menü, das Haubenkoch Jürgen Csencsits mit Spezialitäten vom Krainer Steinschaf den Gästen servierte.... Kulinarisch abgerundet wurde das Züchtertreffen durch ein mehrgängiges Menü, das Haubenkoch Jürgen Csencsits mit Spezialitäten vom Krainer Steinschaf den Gästen servierte. Im Anschluss erfolgte die Exkursion zum Zuchtbetrieb von Julia und Alexander Elpons. Beim biologisch geführten Bauernhof mit über 130 Mutterschafen werden die Flächen sehr naturnah und extensiv bewirtschaftet, ebenso tragen die für den Naturschutz wertvollen Flächen (WF) einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei. Neben der Besichtigung der Zuchtherde interessierten sich die Teilnehmer für den neu gebauten Stall, den eigenen Schlachtraum und den Hofladen, wo die regionalen Produkte vor Ort  abgesetzt werden. Zudem berichtete das engagierte Züchterpaar von der „Schafaktie“, mit welcher sich der Betrieb eine zusätzlich attraktive Vermarktungsschiene aufbauen konnte. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweise des Betriebes und dessen Vermarktung rundeten den Züchtertag ab. Die Teilnehmer waren begeistert und nahmen viele positive Eindrücke mit.

Text und Fotos: Eduard Penker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Österreichweiter Krainer Steinschaf Züchtertrag

Zurück zu den Ursprüngen“, lautete das Thema des diesjährigen österreichweiten Krainer Steinschaf-Züchtertages, dass die Teilnehmer am 24. Juni auf den Plöschenberg in der Gemeinde Köttmannsdorf führte.

Mit Panoramablick auf das Grenzgebirgsmassiv zu Slowenien, den Karawanken, war man somit auch geographisch zu den Anfängen der Krainer Steinschafzucht in Österreich zurückgekehrt. Die Schafrasse ist eine alte, fast ausgestorbene Zweinutzungsrasse, deren Züchter die Möglichkeiten schätzen, die Tiere sowohl als Milchschaf zu halten als auch für die Lammfleischproduktion zu nutzen. 

Über 50 Teilnehmer aus den verschiedensten Bundesländern folgten der Einladung zum Züchtertag im Gasthof Plöschenberg. Die Begrüßung erfolgte durch den Obmann des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Hubert Weichsler. Unter den Gästen war neben der Obfrau des Vereins der Krainer Steinschafzüchter Alpe Adria, Barbara Soritz, auch der Geschäftsführer des Kärntner Zuchtverbandes, Ing. Heinz Jury, zu finden. Eduard Penker von der Landwirtschaftskammer Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Zucht- und Förderbereich.

Mit großem Interesse freute man sich anschließend auf die Betriebsbesichtigung des Zuchtbetriebes von Dr. Reiner Seibold. Er befasst sich seit knapp drei Jahrzehnten mit der Krainer Steinschafzucht und war zu diesem Zeitpunkt einer der Pioniere und maßgeblich mitverantwortlich an der Erhaltung dieser seltenen Schafrasse. Beim biologisch geführten Zuchtbetrieb mit 30 Mutterschafen werden die Flächen sehr naturnah und extensiv bewirtschaftet, ebenso tragen für den Naturschutz wertvolle Flächen (WF) einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei! Neben der Besichtigung der Zuchtherde interessierten sich die Teilnehmer für die Moor- und Streuobstwiesen, die in dieser ausgeprägten Form als lebende Kulturlandschaft, wie sie früher gang und gebe waren, nur mehr selten vorzufinden ist. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweise des Betriebes und dessen Vermarktung rundeten den Züchtertag ab.

Ein großer Dank gebührt Reiner Seibold für die engagierte und herzliche Organisation vor Ort.

Die Teilnehmer waren begeistert und nahmen viele positive Eindrücke vom Krainer Steinschaf-Züchtertag mit.

Text und Fotos: Eduard Penker

Impfung gegen Blauzungenkrankheit (BT4)

Für die Verbringung von Tieren aus dem Bundesland Kärnten besteht die Verpflichtung, dass diese zu impfen sind.

Impfstoffbezug beim Tierarzt.

Impfung 10 Tage vor der Verbringung (Italien 10 Tage, Deutschland 60 Tage)!!

Die Impfung von Schlachtlämmern nach Niederösterreich ist ebenfalls notwendig, weil der Schlachtbetrieb nicht mehr im Sperrgebiet ist und die Tiere nicht innerhalb von 24 Stunden geschlachtet werden.

Mit der freiwilligen Impfung des gesamten Tierbestandes schützen Sie Ihren Bestand vor möglichen Schäden.