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Broschüre und Folder zu "Wirtschaftlichkeit in der Milchziegenhaltung" ist da!

05.08.2019 08:26
von Redaktion Österreich
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Die neue Broschüre des Österreichischen Bundesverbandes für Schafe und Ziegen zur "Wirtschaftlichkeit in der Milchziegenhaltung" ist da und kann unter Downloads - Broschüren und Infomaterial heruntergeladen werden oder ist als Druckversion auch bei allen Ziegenzuchtverbänden erhältlich.

https://www.alpinetgheep.com/broschueren-und-infomaterial.html

Die Broschüre gibt nich nur praktische Tipps, wie die Wirtschaftlichkeit in der Milchziegenhaltung verbessert werden kann und welche Einflussfaktoren auf diese wirken, sondern veranschaulicht dieses Thema auch durch Deckungsbeitrags- sowie gesamtbetriebliche Einkommensberechnungen.

Petition „Regulierung des Wolfes in Österreich“

16.07.2019 07:47
von Redaktion Österreich
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Die Bundesräte des Bauernbundes haben in der Bundesrats-Sitzung am 11. Juli eine Petition zur „Regulierung des Wolfes in Österreich“ eingebracht. Ziel ist es laut den Abgeordneten Edi Köck (NÖ), Martin Preineder (NÖ), Andrea Wagner (NÖ), Silvester Gfrerer (S) und Peter Raggl (T) die kleinstrukturierte Landwirtschaft und die österreichische Kulturlandschaft zu erhalten sowie verunsicherte Landwirte davon abzuhalten, die Weide- und Almhaltung ihrer Tiere aufzugeben.

Die Bauernbund-Bundesräte fordern folgende Maßnahmen:

   - Gesetzliche Regelungen, um die Entnahme von Wölfen zu ermöglichen
   - Die Überarbeitung des Wolfmanagementplans
   - Ein einheitliches Entschädigungsmodell
   - Finanzierung der Schutzmaßnahmen von der öffentlichen Hand, aber nicht aus dem Agrarbudget
   - Entnahme von Hybriden muss möglich sein
   - Unbürokratische Lösung bei Konflikten mit Fördermaßnahmen (z. B. Alpungsprämie)
 
Grund für die Wolfspetition ist das vermehrte Aufkommen von Wölfen im Alpenraum. “Die Petition wird nun an den Petitionsausschuss des Bundesrates weitergeleitet, mit dem Ziel, das Thema schließlich im Plenum des Bundesrates breit und damit öffentlich zu diskutieren”, erklärte Edi Köck.
 

 

Problemwolf: Salzburger Almbauern stellen Antrag auf Entnahme

15.07.2019 17:00
von Redaktion Österreich
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Das Wolfsproblem in Salzburg gewinnt weiter an Schärfe.
Nach einem mittels DNA-Analyse bestätigten Wolfsriss vor ein paar Wochen wurden in den vergangenen Tagen weitere tote Tiere im Bereich der Tofernalm in Großarl gefunden. Das Rissbild weist eindeutig erneut auf den großen Beutegreifer als Verursacher hin. Die betroffenen Almbauern werden heute bei der Bezirkshauptmannschaft die Entnahme des Problemwolfes beantragen.

20 bis 25 Schafe, etwa ein Viertel der aufgetriebenen Herde, sind seit Anfang Juli vom Wolf gerissen worden, weitere ca. 20 Tiere werden vermisst. "Der Managementplan des Landes spricht von einem Problemwolf, wenn innerhalb eines Monats 25 Tiere getötet werden. Das ist hier der Fall. Daher unterstützen wir die betroffenen Almbauern, wo wir können", betonte Landesrat Josef Schwaiger gestern Sonntag bei einem Zusammentreffen mit den Almbauern vor Ort.

Mittlerweile wurden die Tiere aus Sicherheitsgründen von der Tofernalm geholt. Der Antrag zur Entnahme des Problemwolfs wird in enger Abstimmung mit dem Wolfsbeauftragten Hubert Stock erfolgen.

Bezirkshauptmannschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Der Pongauer Bezirkshauptmann Harald Wimmer ist auf den Antrag zur Entnahme vorbereitet und betont: "Sobald er bei uns eingelangt ist, leiten wir ein Ermittlungsverfahren ein, prüfen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und wickeln den Fall bescheidmäßig ab." (Quelle AIZ vom 15.07.2019)

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