Versteigerung Maishofen – eine super Versteigerung mit starkem Echo

Die Herbstversteigerung des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen war von einem starken Auftrieb mit vielen Besuchern gekennzeichnet. Mit 247 angemeldeten Tieren und 184 den Ring zugelassenen Tieren wurde in den Kommissionen streng und qualitätsbewusst beurteilt.

Durch den bevorstehenden Einstiegsstopp bei den erhaltungswürdigen Rassen bestand in diesem Bereich eine ausgezeichnete Nachfrage. 240 ausgegebene Winker beweisen dass nicht jeder Kaufinteressent zum Zug kam, aber den Versteigerungsverlauf beflügelte.

Mit dem höchsten Zuschlagspreis der Rasse Tiroler Bergschaf von € 1.620 wechselte der von Josef Kirchner, Mühlbach gezogene Jungwidder AT 362.308.840 zu Herbert Haas, Gerlos in Tirol.

Bei den Braunen Bergschaf-Widdern erzielte die Stnr. 28 AT 361.955.140 von Bernhard Gruber, Bad Hofgastein mit € 760 den höchsten Zuschlagspreis. Käufer: Johannes Gruber, Bad Hofgastein.

Die Nachfrage nach Widdern der Rasse Jura war etwas verhalten. Die nach Fleischrassen jedoch ausgezeichnet. Positive Fleischleistungsprüfung mit einer hervorragenden Bemuskelung sind ein Garant für eine wirtschaftliche Lämmerproduktion. Mit einem Zuschlagspreis von € 720 wechselte der von Johannes Grundbichler, Kuchl gezogene Suffolk-Widder AT 107.885.360 zu Johann Herzog, Maria Alm.

Im weiblichen Bereich der Tiroler Bergschafe wurde vor allem auf viel Körper, einer ansprechenden Bemuskelung und Lämmern bei Fuß geschaut und so hatte bei zügiger Nachfrage jedes Tier sein Angebot. Ein Durchschnittspreis von € 266 unterstrich den positiven Verlauf.

Den Spitzenpreis erzielte die von Martin und Sandra Hartl, Saalfelden gezüchtete Jungkilber AT 561.186.440. Dieses hervorragende körperbetonte Jungschaf wurde von der Kommission als Jahrgangsbeste ausgezeichnet und um € 970 von Dominik Wallner, Gallzein in Tirol ersteigert.

Den Tageshöchstpreis bei den Braunen Bergschafen erzielte das von Johann u. Christine Schnöll, Kuchl gezogene Jungschaf AT 537.472.140 mit € 430. Käufer: Rudolf Zippusch, Rennweg in Kärnten.

Im Ziegenbereich wurde äußerst qualitätsbezogen auf einem hohen Preisniveau eingekauft. Wobei es bei den Pinzgauer Ziegen einen erfreulichen Versteigerungsverlauf gab. Es ist dem Rassensprecher gelungen die Neueinsteiger auf die Versteigerung zu bringen. Mit einem Zuschlagspreis von € 920 wechselte die von Hermann Gruber, Uttendorf gezogene Jungziege mit zwei Kitzen ihren Besitzer. Käufer: Kathrin Katsch, Goldegg.

Im Bereich der Tauernschecken schienen dann alle Dämme zu brechen. Den Kommissionen ist es gelungen jene Tiere mit zu starker Sprintzung entsprechend auszuscheiden. Nicht nur Einzeltiere erzielten Spitzenpreise. Die in den einzelnen Preisklassen angebotenen Tiere kamen auf den unglaublichen Durchschnittspreis von € 1.199.

Den absoluten Spitzenpreis erzielte die Stnr. 197 AT 221.431.460 ein hervorragendes Kitz aus dem Stall von Anton u. Agnes Huber, Haus mit den unglaublichen Zuschlagspreis von € 2.620, Käufer: Johann Fischbacher, Ramsau.

Insgesamt erzielten 6 Kitze der Rasse Tauernschecken einen Zuschlagspreis von über € 2.000.

Ich wünsche allen Käufern mit ihren Tieren, viel Freude und züchterischen Erfolg.

Text: DI Franz Horn
Fotos: Manfred Schartner