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Nachlese Jungzüchtermeisterschaft 2017 Maisach

16.09.2017 20:46
von Redaktion Bayern
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Wir haben die ersten Bilder erhalten!

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Schafpraktiker – erfolgreich in der Schafhaltung Modul 4 Grünland- und Almwirtschaft

11.09.2017 16:46
von Redaktion Österreich
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Schafhaltung in Österreich wird nicht zu Unrecht häufig mit grünem Gras, Almweiden und Landschaftspflege assoziiert. Schaf und Gras verbindet eine gemeinsame Evolutionsgeschichte, die sie bereits über Jahrtausende miteinander verbindet. Das Schaf als Wiederkäuer mit einem außergewöhnlich langen Verdauungstrakt ist in der Lage die Nährstoffe aus dem Grünland optimal in für den Menschen nutzbares Protein zu verwandeln.

Aus diesem Grund liegt der Fokus des bereits 4. Moduls des Schafpraktiker Lehrganges auf Grünland und dessen optimaler Nutzung. Die 16 Teilnehmer am diesjährigen Schafpraktiker Lehrgang konnten in Raumberg- Gumpenstein lernen, dass Gras nicht gleich Gras ist. Hierbei wurden die bedeutendsten Gräser, die sich im österreichischen Dauergrünland finden, von Grünland-Experten Walter Starz vorgestellt. Anschließend ging es darum, wie man Schafmist optimal für die Nutzung als Wirtschaftsdünger aufbereitet und darum, wie Grünland für den langen Winter konserviert werden kann und wie man konserviertes Futter objektiv beurteilt. Reinhard Resch zeigte auf sehr anschauliche Weise, wie Futtermittel bewertet werden. Dafür konnten die Teilnehmer selbst mitgebrachtes Futter bewerten und erkannten, dass auch Heu nicht gleich Heu ist.

Nachdem der Kopf der Teilnehmer nach dem theoretischen Teil des Tages bereits zu rauchen begann, konnten die Kühlräume der Fleischerei Tasch für Abkühlung sorgen. Christian Tasch, ein preisgekrönter Lammwursterzeuger und innovativer Fleischhauer gab einen großartigen Einblick in seinen Betrieb und seine Lebensphilosophie. Den Abschluss des ersten Tages bildete der Besuch des Ennstaler Schafbauernzentrums in Öblarn. Walter und Josef Schmiedhofer berichteten über die Entstehung des Sammelstalls und die Herausforderungen in der Lämmervermarktung.

Der zweite Tag des Moduls stand ganz im Zeichen der Alm- und Weidewirtschaft. Der Tag startete mit dem Thema Parasitenmanagement. Leopold Podstatzky erläuterte die Ergebnisse aus der Forschung im Bereich Parasitendruck auf Weiden und gab hilfreiche Tipps zur Parasitenbekämpfung. Im Anschluss machten sich alle Teilnehmer auf dem Weg nach Haus im Ennstal, wo von der Firma Gallagher Zaunmaterialien vorgestellt wurden. Nach vielen hilfreichen Tricks im Bereich Zaunbau, vor allem beim in der Schafhaltung wichtigen Aspekt der Elektrizität, wurde der Weg in Richtung Gipfel des Hauser Kaiblings eingeschlagen. Gestärkt vom Lammbratl auf der Krummholzhütte wurden die 750 Pistenpfleger des Hauser Kaiblings besucht, so manche Klaue inspiziert und nach einer anstrengenden Wanderung schließlich wieder der Heimweg angetreten.  

Muslimisches Opferfest – Was muss ich beachten?

29.08.2017 11:52
von Admin Österreich
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Zwischen Donnerstag, 31. August 2017 und Sonntag, 03. September 2017 findet das heurige muslimische Opferfest (Kurban Bayrami bzw. Aid ul Adha) statt. Um Schwierigkeiten vorzubeugen müssen einige Punkte beachtet werden.

Beim Verkauf als „Abgabe an den Endverbraucher zur sofortigen Schlachtung“….

…werden die Tiere ausschließlich lebend an den Endverbraucher verkauft

…ist der Käufer für die ordnungsgemäße Schlachtung und Entsorgung der Schlachtabfälle verantwortlich

…ist bei einer Schlachtung am landwirtschaftlichen Betrieb auch der Betriebsinhaber für eine tierschutzkonforme Umsetzung mitverantwortlich

…sind die Tiere ordnungsgemäß gem. Tierkennzeichnungsverordnung zu kennzeichnen

…ist der Viehverkehrsschein vollständig auszufüllen (Achtung: vom Käufer zur ev. späteren Identifikation Autokennzeichen bzw.  Ausweisnummer am VVS anzuführen)

…ist am Viehverkehrsschein „Abgabe an den Endverbraucher“ zu vermerken

…hat auch der Verkäufer einen ordnungsgemäßen Tiertransport sicherzustellen (Transportmittel)

 

Hintergrundinfo:

Gemäß Tierschutzgesetz § 32 dürfen rituelle Schlachtungen ohne vorausgehende Betäubung der Schlachttiere nur vorgenommen werden, wenn dies auf Grund zwingender religiöser Gebote oder Verbote einer gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaft notwendig ist und die Behörde eine Bewilligung zur Schlachtung ohne Betäubung erteilt hat.

 

Rituelle Schlachtungen sind erlaubt wenn:

1. die Schlachtungen von Personen vorgenommen werden, die über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen,

2. die rituellen Schlachtungen ausschließlich in Anwesenheit eines mit der Schlachttier- und Fleischuntersuchung beauftragten Tierarztes erfolgen,

3. Einrichtungen vorhanden sind, die gewährleisten, dass die für die rituelle Schlachtung vorgesehenen Tiere so rasch wie möglich in eine für die Schlachtung notwendige Position gebracht werden können,

4. die Schlachtung so erfolgt, dass die großen Blutgefäße im Halsbereich mit einem Schnitt eröffnet werden,

5. die Tiere unmittelbar nach dem Eröffnen der Blutgefäße wirksam betäubt werden,

6. sofort nach dem Schnitt die Betäubung wirksam wird und

7. die zur rituellen Schlachtung bestimmten Tiere erst dann in die dafür vorgesehene Position gebracht werden, wenn der Betäuber zur Vornahme der Betäubung bereit ist.

 

Autor: Matthias Pleschberger

Weidemann