Schafmilch

Vorallem im Frühjahr, wenn die Frühlingblüher erwachen, kommt auch wieder der Guster auf griechischen Salat mit Schafkäse. Die Pallette der Produkte aus Schafmilch ist sehr breit, und reicht von Sauermilch, Joghurt, Gupferl, Butter, Topfen, Frisch-, Weich-, und Schnittkäse bis hin zu Schimmelkäse wie Camembert und Roquefort. All diese Produkte haben gemeinsam, dass sie nicht nur sehr schmackhaft sind, sondern auch ernährungsphysiologisch eine hohe Bedeutung haben.

Schafmilch hat fast durchgehend höhere Inhaltsstoffe als Kuh- und Ziegenmilch. 79% der Fettsäuren sind ungesättigt, dies ist mehr als mei manch pflanzlichen Produkten. Außerdem ist Schafmilch reich an Vitamin B2, B6, B12, B13 (Orotsäure) und C und enthält mehr Mineralstoffe als andere Milchsorten.

Das besondere an Schafmilch und daraus erzeugten Produkten ist außerdem, dass viele Kuhmilchallergiker diese problemlos konsumieren können. Schafmilch besitzt nur 9 verschiedene Eiweiße und die Fettmoleküle der Schafmilch sind kleiner als jener der Kuhmilch. Kleinere Fettmoleküle bedeuten eine größere Oberfläche. Durch diese Oberfläche kann das Fett leichter und schneller verdaut werden.

Schafmilchprodukte werden sowohl im Handel aber auch bei vielen Direktvermarktern und Hofläden angeboten. Das Sortiment ist reich an Varität und das Produkt stammt, sofern auf Regionalität geachtet wird, von oberösterreichischen Schafbauern.