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Wolfs Petition

10.04.2018 17:15
von Redaktion Österreich

Wolfs-Petition

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Diese kann bis zum 01. Mai 2018 online unterzeichnet werden.

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Bewerterausbildung 2018

28.03.2018 15:10
von Redaktion Österreich
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Am 19. und 20.03.2018 fand im steirischen Ennstal eine umfangreiche Weiterbildung von 85 Bewerterinnen und Bewertern im Bereich des Exterieurs von Schafen und Ziegen statt.

Die Vermittlung grundlegender theoretischer Basisinhalte bildeten den Schwerpunkt des ersten Tages in Aigen. Dafür wurde ein umfangreiches Programm zusammengestellt, um so verschiedenste Bereiche mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zuge ihrer Bewertertätigkeit konfrontiert sehen, abzudecken. Behandelt wurden dabei verschiedenste Themen angefangen von Anatomie des Schafes und der Ziege über züchterische Grundlagen und Zuchtwertschätzung bis hin zu den Zuchtbuchbestimmungen. Ebenso wurde auf den Bereich der Generhaltungszucht eingegangen und das Herdenmanagement-Programm „sz-online“ erläutert. Schließlich fand der erste Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und vielen interessanten Gesprächen und Diskussionen einen gemütlichen Ausklang.

Frei nach dem Motto, von der Theorie in die Praxis, fand am zweiten Tag der praktische Teil der Bewerterausbildung in der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt. Um diesen Tag so anwendungsnah wie möglich zu gestalten, wurden einige ausgewählte Ziegen- und Schafrassen von Bauern für die Bewertung zur Verfügung gestellt. Bei jeder Station wurden die einzelnen Rassen erläutert, von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbstständig bewertet und schließlich gemeinsam besprochen.

Damit kann auf eine erfolgreiche Bewerterausbildung 2018 zurückgeblickt werden, wo nicht nur den neuen Bewerterinnen und Bewertern ein umfangreiches Basiswissen für ihre Tätigkeit vermittelt wurde, sondern auch jene mit langjähriger Erfahrung eine interessante Weiterbildung erfahren konnten. Darüber hinaus wurde von den Anwesenden die Gelegenheit genutzt, sich mit anderen auszutauschen und so den eigenen Horizont zu erweitern.

Kurs „Schafpraktiker“– erfolgreicher Start im Westen Österreichs

09.02.2018 12:29
von Redaktion Österreich
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Nach einer sehr guten Resonanz dieses Kurses aus dem Vorjahr – wo der "Schafpraktiker" im Osten Österreichs durchgeführt wurde – findet er 2018 in den westlichen Bundesländern statt. Die sieben Module werden über das ganze Jahr verteilt abgehalten, wobei abwechselnd in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten Station gemacht wird.

So startete der „Schafpraktiker“ am 01. und 02. Februar 2018 in Innsbruck erfolgreich in die zweite Runde.

Der erste Tag (01.02.2018) begann zunächst mit einem ersten Kennenlernen zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefolgt von einer Vorstellung der beteiligten Organisationen. Dabei wurde die Funktionsweise des Österreichischen Bundesverbandes für Schafe und Ziegen (ÖBSZ) durch die Geschäftsführerin DI Evelyn Zarfl und jene der Bio Austria – vertreten durch die Geschäftsführerin von Bio Austria Tirol Frau DI Regula Imhof – erläutert. Im Anschluss daran ging Matthias Pleschberger zunächst auf die Themen Tierkennzeichnung und Meldewesen und anschließend auf die Vermarktungswege von Lammfleisch und Schafmilch ein.

Auch der plötzliche Wintereinbruch konnte uns nicht vom geplanten Betriebsbesuch abhalten und so starteten wir am Nachmittag zu Andrea Schreiner auf den Mallnhof (Arzl bei Innsbruck). Dabei bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur interessante Einblicke in die Direktvermarktung von Schafmilch, sondern es wurde auch vermittelt, wie vielfältig und kreativ die Vermarktung ab Hof sein kann.

Der Schwerpunkt des zweiten Tages (02.02.2018) war im Bereich des Stallbaues angesiedelt, wofür Herr DI Walter Breininger (Bauexperte der Landwirtschaftskammer Steiermark) als Referent gewonnen werden konnte. Dabei wurde mit vielen anschaulichen Beispielen sehr praxisnah vermittelt, worauf es beim Stallneubau oder -umbau samt Innenausstattung ankommt, um den Verhaltensweisen der Schafe und ihren Ansprüchen an die Haltung gerecht zu werden. Es wurde eindrucksvoll gezeigt, dass Kosteneffizienz und die Qualität des Bauens keinesfalls im Widerspruch zueinanderstehen müssen. In erster Linie ging es um durchdachte Stallbaulösungen, die sich nicht nur in arbeitswirtschaftlicher Hinsicht bewähren, sondern gleichzeitig auch nachhaltig geplant und umgesetzt werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten einige Fragen und so entstanden immer wieder angeregte Diskussionen.

Im Anschluss an den theoretischen Input wurde der Betrieb von Thomas Brecher in Axams besucht, wo er uns mit Tochter Lisa – einer begeisterten Jungzüchterin – durch den Betrieb führte. Der Schwerpunkt dieses Betriebes ist in der Zucht des Tiroler Bergschafes verortet, womit bereits zahlreiche Erfolge erzielt werden konnten. Zudem konnte eine traditionelle Variante des Stallbaues mit viel Eigenleistung besichtigt werden, wodurch es dem Betrieb nicht nur möglich ist, im Dorfgefüge weiter bestehen zu können, sondern auch effizient zu arbeiten.

Mit dem Auftakt des Schafpraktikers in diesem Jahr gelang ein weiterer Schritt in Richtung Wissenserweiterung. Einige Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten bereits beantwortet werden, viele weitere warten aber noch, um in den nächsten Modulen Antworten darauf zu finden.

 

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