
Heidschnucken
Heidschnucken
Kleines mischwolliges Landschaf, weiß ohne Abzeichen. Langer keilförmiger Kopf mit schneckenförmigen Hörnern bei den Böcken und sichelförmig, nach hinten gebogenen Hörnern bei den Muttern. Gut gewölbter Brustkorb, eindrucksvolle Rumpftiefe, feines Fundament.
Genügsam, widerstandsfähig, besonders geeignet für die Pflege von Heideflächen. Hervorragende Fleischqualität (zart, wildbretartiger Geschmack), saisonal.
Verbreitung: Südoldenburg, Emsland, Schleswig Holstein
Herkunft:
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts, vermutlich schön früher, hat es im Großherzogtum Oldenburg gemischte Herden von weißen gehörnten, hornlosen und grauen Heidschnucken gegeben. Heidschnucken haben sich über Jahrhunderte hinweg ohne fremdes Blut als urwüchsige Rasse erhalten. Seit 1949 gilt sie als eigene Rasse. Im Laufe der letzten Jahrzehnte erfolgte eine Selektion auf ein höheres Gewicht. Es sind insgesamt noch ca. 1500 Tiere vorhanden.
Zuchtziel:
Erhaltung des Genotyps
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 40 kg | 45 kg | 1,5-2,5 kg |
| Widder | 50 kg | 2,5-3,5 kg | |
| Lamm | - | 1,0-1,5 kg | - |
Brunstzyklus: Saisonal
Fruchtbarkeit: 150%
Hornung: gehörnt
Erstlammalter: 20 Monate
Wollfarbe: grau oder weiß
Wolltyp: Mischwolle
Wolllänge: 8 – 10
Schur: 1-mal jährlich
Züchter
| Nachname | Vorname | PLZ | Ort | Land |
|---|---|---|---|---|
| Dorninger | Julia und Konrad | 4460 | Losenstein | ![]() |
| SZH Ges.b. R. | 4230 | Pregarten | ![]() |
|
| Voglsam | Hermann | 4831 | Obertraun | ![]() |

