
Waldschaf (gefährdete Rasse!)
Waldschaf
Das Waldschaf ist ein kleines mit mittelgroßes vorwiegend weißes Schaf. Es kommen aber auch schwarze, braune oder gescheckte Tiere vor. An den unbewollten Stellen, besonders am Kopf, treten bei weißen Tieren oft dunkle Pigmentflecken auf. Der Kopf mit unbewollter Stirn (Schauppe) ist meist gerade und bei den Widdern fallweise leicht geramst. Die Tiere tragen kleine Ohren, die beinahe waagrecht abstehen. Beide Geschlechter können sowohl behornt als auch unbehornt sein, sind feingliedrig und haben einen langen unbewollten Schwanz.
Die Mischwolle besteht aus dem eher groben Kurzhaar, dem Lang- oder Granenhaar und den sehr feinen Wollfasern die den Hauptanteil bilden. Asaisonal und gute Fruchtbarkeit.
Herkunft:
Das Waldschaf ist eine bodenständige Rasse der Region Böhmerwald, Bayrischer Wald, Mühl- und Waldviertel und ist in seinem genetischen Grundlagen auf das Zaupelschaf zurückzuführen. Der Ursprungstyp war weitestgehend Moderhinke resistent.
Zuchtziel:
Verbreitung der genetischen Basis unter Beibehaltung des ursprünglichen Phänotyps.
Gewicht nach einem Jahr | Gewicht | Wollgewicht | |
| Schaf | 40 kg | 55 kg | 3-3,5 kg |
| Widder | 55 kg | 3,5-4,5 kg | |
| Lamm | - | 1,8-2 kg | - |
Brunstzyklus: Asaisonal
Fruchtbarkeit: 140%
Hornung: hornlos und gehörnt
Erstlammalter: 18 Monate
Wollfarbe: weiß
Wolltyp: Mischwolle, langes Oberhaar, feines Unterhaar
Wolllänge: 8 – 10
Schur: 1-mal jährlich


