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Border Collie bei der Arbeit

Reutte. Die besten Border Collies in ihrem Element – bei der Arbeit an Schafen. Und nur einer kann der allerbeste werden. Welcher, das entscheidet sich bei der offenen 5. Österreichischen Staatsmeisterschaft der Hütehunde am 25. und 26. September in Ehenbichl/Reutte. (Start: 9 Uhr, Gelände „Waldrast“)

Der österreichische Club für britische Hütehunde hat eingeladen, denn längst sind die „Briten“ auf vier Pfoten nicht mehr nur in ihrem Heimatland unverzichtbare Helfer am Vieh. Speziell für das Zusammensuchen und das ruhige schonende Heranbringen der Schafe in weitem oder unwegsamen Gelände ist der Border Collie Spezialist. Vor allem aber auch für das präzise Umtreiben, Abtrennen und Einpferchen kleiner Schaftrupps. Die Fähigkeiten des Border Collies werden von keinem anderen Hund erreicht.

Diese Hunderasse zeichnet sich durch den weitgehend selbstständigen Umgang mit dem Vieh, seinen Schafinstinkt (=sheepsense) aus. Der unbedingte Gehorsam gegenüber den präzisen Anweisungen seines menschlichen Partners – selbst auf hunderte von Metern Entfernung – faszinieren und beeindrucken gleichermaßen.

Border Collies entstammten ursprünglichen Schafhunden im englisch-schottischen Grenzgebiet (border=Grenze). Eine erste Beschreibung seiner lautlosen, geduckten und behutsamen Arbeitsweise wurde 1570 nieder geschrieben. 1873 organisierten die Schaffarmer erstmals einen Hütewettbewerb (=Trial). Seitdem haben Trials in den Ländern Großbritanniens beständig zugenommen, und immer mehr Hunde sind befähigt, den Trialansprüchen gerecht zu werden. Auch auf dem Kontinent nimmt die Zahl der arbeitenden Border Collies zu – er ist in vielen Betrieben mit Schaf- und Rinderhaltung zum unverzichtbaren Helfer im Alltag geworden .

In Ehebichl/Reutte treten die besten Hütehunde Österreichs und der angrenzenden Nachbarländer in drei Leistungsklassen zum Wettbewerb, dem so genannten „Trial“ an. Richter ist Kevin Evans aus Wales, einer erfahrensten und renommiertesten Border Collie Trainer Großbritanniens.

Teilnehmen können auch Nicht-Mitglieder und Gaststarter, und auch andere Hütehundrassen sind zum Wettbewerb zu gelassen. Natürlich sind Zuschauer herzlich willkommen.

Absprechpartner: Christine Beirer, 0043-676 -96 22 361
Anmeldungen bitte bis 21.9. an oben genannte Telefonnummer
Oder E-mail: christine.beirer@gmx.at

Trial-Latein die meisten der Begriffe auf dem Trial (Hütewettbewerb) stammen – wie das Trial selbst – aus dem Englischen. Ein unabhängiger Richter bewertet die Leistungen des Hundes auf den einzelnen Sequenzen des Parcours.

Der Hund beginnt seine Arbeit auf dem Trialfeld mit dem „outrun“. In einem großen Halbkreisbogen läuft er hinter die Schafe, ohne die Tiere zu beunruhigen. Beim „lift“ nimmt er die Schafe auf, bringt sie unter seine Kontrolle, um sie dann beim „fetch“ langsam und bedächtig durch das „fetchgate“ auf den Handler zuzutreiben, der am Ausgangspfosten steht. Der Hund treibt das Vieh um den Handler herum und danach hinaus aufs Feld durch zwei „Treibtore“ – Quertreiben. Es folgt das „Shedden“ (Teilen der Schafgruppe) im Sheddingring. Der Parcours endet mit dem Einpferchen der Schafe).

Termine
24.02.2012 08:00
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18.02.2012 08:00
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17.02.2012 08:00
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