Bei der am 11.7.2010 in Thaya durchgeführten 1. Staatsmeisterschaft im Schafscheren wurde Ekehart Reinprecht aus Schwarzenberg (Vorarlberg) als Sieger ermittelt:
Bei der vom Österreichischen Bundesverband für Schafe und Ziegen und den Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen durchgeführten Veranstaltung stellten sich 13 Schafscherer, darunter auch eine Frau, aus ganz Österreich dem Bewerb.
Neben der Schurzeit, sind für die Wertung auch die Anzahl der Nachzüge (mehrmaliger Schervorgang) und die Endqualität (Schnittstufen, ungeschorene Stellen, Schurverletzungen) ausschlaggebend. 6 nationale und internationale Preisrichter und 4 Zeitnehmer trugen zur Ermittlung der erforderlichen Daten bei. In zwei Vorrunden wurde von jedem Scherer jeweils 4 Schafe geschoren und daraus die Finalrunde ermittelt. Die Schurzeiten lagen für vier Schafe zwischen 4:29 und 8:03 Minuten, auch die Anzahl der Nachzüge variierte zwischen 21 und 70. Die Endqualität wurde zwischen 21 und 108 Punkten bewertet. Ein Berechnungsprogramm ermittelt eine Gesamtpunktezahl aus Zeit, Endqualität und Nachzügen. Der Teilnehmer mit der niedrigsten Punkteanzahl ist der Sieger.
Für das Finale qualifizierten sich schließlich Ekehart Reinprecht (V), Terence Pevral (W), Norbert Stolz (NÖ) und Andreas Leitgab (ST). Im Finale wurden in einem Durchgang 8 Schafe geschoren.
Die niedrigste Punkteanzahl mit 30,7127 Punkten und damit den Staatsmeistertitel erreichte Ekehart Reinprecht, Vizemeister mit 36,1125 Punkten wurde Terence Pevral , den 3. Platz erreichte mit 37,0625 Stolz Norbert und den vierten Platz mit 43,0500 Punkten erreichte Andreas Leitgab. NR Erwin Hornek, Veterinärdirektor Dr. Franz Karner, Bundesobmann Georg Höllbacher und Landesobmann Ing. Eduard Köck überreichten die Glastrophäen sowie die Siegerschecks an die Gewinner. Frau Julia Bode erhielt den Sonderpreis der Meisterschaft.
auf dem ersten Bild von links: NR Erwin Hornek, Julia Bode, Andreas Leitgab (4.), Norbert Stolz (3.), Ekehart Reinprecht (1.), Terence Pevral (2.) Vetdir. Dr. Franz Karner, Oberpreisrichter Fred Wachsmuth, Obmann Ing. Eduard Köck, Obmann Georg Höllbacher.














